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Kinofilm
Trouble ohne Paddel - KritikDrei ehemalige Jugendfreunde auf Schatzsuche. Den Anlass bildet der plötzliche Tod von Freund Nr. 4 und dass die drei noch lebenden mit Anfang 30 daran zweifeln, dies kann doch nicht alles gewesen sein im Leben? Eine alte Schatzkarte weist den Weg ins unwitzige Abenteuer. Den Möchtegern-Naturburschen fehlen selbstverständliche alle Fähigkeiten, die ein durchschnittlicher deutscher Camper aus dem FF beherrscht. Also fallen sie einen Wasserfall hinab, geraten in Schwierigkeiten mit einer übereifrigen Bärenmutter, lernen Hippieweiber kennen, die auf einem Baum leben und in Papiertüten kacken, enttarnen zwei ebenso fette wie fiese Hanfbauern. Haben Kuschelsex unter einem Felsen (man könnte denken, sie sind schwul (haha!)), schlüpfen in luschtige Klamotten und finden am Ende den gesuchten Schatz. Den roten Faden bildet der durchgehend fehlende Unterhaltungswert. FilmkritikEs passiert selten, dass nach einer Pressevorführung alle Kritiker beieinander stehen und gemeinsam darüber lästern, wie grottenschlecht ein Film ist. Im Fall von "Trouble ohne Paddel" meinte ein Kollege: "Wenn man den Trailer gesehen hat, kennt man alle Jokes." Das ist wahr gesprochen. Fast alle Witze wurden bereits in den Trailer gebuttert. Über die Handlung etwas zu sagen ist Zeitverschwendung, denn nichts an diesem Werk ist eine ernsthafte Auseinandersetzung wert. Das Drehbuch verfuhr nach dem Motto: Besser gut geklaut und abgekupfert, als schlecht selbst ausgedacht. Als Darsteller engagierte man die Suppenkaspar vom Dienst (Matthew Lillard und Seth Green alberten zuletzt gemeinsam in "Scooby Doo 2 - Die Monster sind los"). Am ehesten werden noch diejenigen auf ihre Kosten kommen, die sich an Anschlussfehlern erfreuen, denn davon bietet der Streifen mehr als vermeintliche Witze. Seiten (0):
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