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Kinofilm
Licht meiner Augen - KritikZitat: "Morgan war ein Fremder in diesem Land, wie viele andere auch. Er hatte schon den Namen vergessen, den er vor Morgan angenommen hatte. Morgan hatte ihm sofort gefallen, (und) er hatte ihn lieb gewonnen. Es schien ihm, dass die anderen ihn mit diesem Namen lieber mochten und ihm gegenüber weniger misstrauisch waren." Antonio (Luigi Lo Cascio) arbeitet als Chauffeur. Während er vorne am Steuer des teuren Wagens sitzt, bleibt er seinen Fahrgästen im Heck fremd. Er fühlt sich in menschlicher Gesellschaft wie ein Außerirdischer aus einem Science Fiction. Wann immer es möglich ist, steckt er die Nase ins Buch und flüchtet in Fantasywelten. Eines Abends kommt es auf der Straße fast zu einem Unfall mit einem Mädchen. Antonio kümmert sich um das verschreckte Kind, sehr zum Missfallen von dessen Mutter. Maria (Sandra Ceccarelli) ist eine allein erziehende Frau. Sie misstraut dem fremden Mann, der sich auf der Stelle in sie verliebt. Mit seiner stillen Art versucht Antonio in Marias Leben Fuß zu fassen. Er kümmert sich um Tochter Lisa, zahlt heimlich Marias Schulden zurück, ist anwesend, aber nie aufdringlich. Doch was er auch anstrengt, Maria hält ihn auf Distanz und Antonio flüchtet weiterhin in seine Traumwelten. Das geht solange gut, bis beide in Sackgassen geraten. Plötzlich ist der einzige Ausweg das Anerkennen und Zulassen ihrer Beziehung. FilmkritikEin zarter, poetischer Film, der einen Beobachter beobachtet. Anfangs kämpft Protagonist Antonio mit dem Gefühl der Verlorenheit; was Musik und Bilder unterstreichen. Die Darsteller verkörpern ihre jeweiligen Fluchten sehr gut. Allerdings weicht die Begeisterung über die guten Schauspieler und das eigenwillig schöne Thema mit den Minuten. Auf der einen Seite fehlt der Handlung fehlt die Überraschung - sie bietet genau die Entwicklung, die von Anbeginn im Raum steht: Zwei Menschen finden sich. Andererseits verfolgt sie über fast zwei Stunden dieselben Mechanismen: Er sieht sich als Außerirdischer, der die Menschen nicht versteht. Sie hält ihn auf Distanz, um nicht erneut verletzt zu werden. Auf Dauer sind die Muster überstrapaziert - ansonsten sehenswert. Seiten (0):
*nur intern - wird nicht veröffentlicht |
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