Kinofilm

Close to home

Karov La Bayit

Unsicher packt die junge Soldatin Smadar die Sachen aus der Tasche der älteren Frau auf den Tisch. Vor den strengen Augen ihrer Vorgesetzten werden Zigaretten, Lippenstift und selbst ein Spielzeugauto inspiziert. Es ist eine Alltagssituation an einem Grenzposten in Jerusalem - alles und jeder ist verdächtig und muss genauestens geprüft werden. Smadar ist 18 und neben Mirit eine der Frauen, die obligatorisch ihren Wehrdienst in der israelischen Armee antreten. Als Neuankömmlinge erhalten sie bald ihren ersten Auftrag: Auf Patrouille gehen in den Straßen von Jerusalem. Sie sollen dabei jeden Passanten anhalten und kontrollieren, der palästinensischer Herkunft sein könnte.

Geschäfte und Coffeeshops sind dabei tabu. Rauchen verboten. Eigentlich mit normalen Teenager-Problemen beschäftigt, müssen sie sich nun den strikten Vorschriften und Anweisungen ihrer Vorgesetzten fügen. Mirit erledigt ihren Auftrag mit Ergebenheit und Diensteifer, auch um der elterlichen Über-Vorsorge zu entfliehen und schnellstmöglich versetzt zu werden, Smadar dagegen sträubt sich, harmlose Leute zu belästigen und pflichtgetreu zu agieren. Sie geht lieber in den verlockenden Geschäften ihres Reviers shoppen oder Tee trinken. Der Konflikt zwischen den beiden Mädchen scheint vorprogrammiert. Eines Tages aber drängt sich die politische Realität Israels in ihr Leben.

Copyright/Quelle: Mitos

Credits

Original Film-Titel: Karov La Bayit

Land: Israel 2005

Laufzeit in Minuten ca.: 90

Kinostart: 08.03.2007

Regie: Dalia Hager, Vidi Bilu

Drehbuch: Dalia Hager, Vidi Bilu

Schauspieler (Besetzung):



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