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Kinofilm
Pieces of April - Ein Tag mit April Burns - KritikDas ist definitiv nicht ihr Tag! Die junge Girlie-Punkerin hat ihre Familie zum Essen eingeladen. Das heikle daran, die Familie ist seit Jahren zerstritten. Zudem hat das schwarze Schaf einige entscheidende Kleinigkeiten seines Lebens unterschlagen. So wohnt sie nicht gerade in der besten Wohngegend, ihr Freund Bobby ist ein Farbiger. Zunächst laufen die Vorbereitungen nach Plan, doch beginnt das Film-Fiasko. Der Herd, den sie noch nie benutzte, ist defekt. Bobby nicht da, die Anrufe bei Reparaturdiensten laufen ins Leere. Verzweifelt klemmt sie sich ihren Truthahn unter den Arm und beginnt durchs Haus zu wandern. Sie findet zunächst bei ihren farbigen Nachbarn Asyl und kann den Vogel eine Stunde lang schmoren. Danach muss sie den Backofen wieder räumen und zieht weiter durchs Haus. Die Veganerin ist beleidigt, weil die junge Frau in ihrer Küche Fleisch zubereiten will. Der nette Yuppie öffnet ihr Wohnungs- und Küchentür nur mit Hintergedanken. Er hofft, sie werde ihm die Wartezeit versüßen. Als die junge Frau das spitz kriegt, fährt sie die Krallen aus. So kommt es zur Geiselnahme des Truthahns, in deren Verlauf das Federvieh eine Keule einbüßt. Erst bei den Chinesen findet sie Hilfe. Die verstehen zwar fast kein Wort Englisch, sind aber an Nachhilfe in amerikanischen Bräuchen und Sitten sehr interessiert. FilmkritikDer Kinofilm legt den Schwerpunkt auf die Wanderung durch das Haus, die eine Mischung aus Komik und Sozialkritik bilden. Die Stärken von "Pieces of April - Ein Tag mit April Burns" sind die feinbeobachteten Momenten, die mehr erzählen als vordergründig geschieht. Etwa wenn die junge Frau Bobbys hässliche Pfeffer- und Salzstreuer in den Mülleimer schleudert - um sie später reumütig wieder auszugraben. In den weniger gelungenen Momenten wird dem Film zu viel aufgebürdet. Dann sieht sich die Mutter während der Fahrt Fotos an, die sie mit amputierter Brust zeigen. Regisseur Peter Hedges wünschte einen Film voller Zwischenfälle, Niederlagen und kleiner Wunder zu drehen. Das ist ihm überwiegend gelungen. Seiten (0):
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