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Kinofilm
Femme Fatale - KritikDie Filmfestspiele in Cannes. Das Modell Veronica (Rie Rasmussen) trägt am Körper nur eine goldene Schlange, die über und über mit Diamanten besetzt ist. Diese biblische Kombination, Frau mit Schlange, zieht Blicke des Begehrens auf sich. Laure Ash (Rebecca Romijn-Stamos) gibt sich als Fotografin aus und lockt das Modell in die Damentoilette. Hier vollführen die zwei Frauen hinter einer Milchglas-Scheibe einen Quicky, bei dem Laure den echten Körperschmuck gegen falschen vertauscht. Der ausgeklügelte Plan gelingt nur fast, im entscheidenden Moment kommt es zur Schießerei, der Kopf der Bande bleibt angeschossen auf der Toilette zurück. Filmkritik"Femme Fatale" ist ein Altherren-Traum, der spannend, temporeich, brutal und voller Wendungen inszeniert ist. Die unübersehbar konstruierte Handlung wurde im Hochglanz Look and Feel eines Herren-Hochglanz-Magazins gehalten und wird ebendiesen Lesern besonders entgegenkommen. Das Centerfold als sexlüsterner, eiskalter Vamp, der Männer wie Frauen vernascht und umlegt. Es gibt einen schönen lesbischen Quicky hinter einer Milchglas-Scheibe - damit hat sich der Regisseur einen Traum erfüllt. Auch nicht zu verachten: Die Verführungsszene in der Rocker-Kneipe. Die männliche Sicht gipfelt in Dümmlichkeit: Eine Hehlerin, die auf High Heels im Kampfanzug durch Paris stöckelt und deshalb im entscheidenden Moment auf den Absätzen nicht fliehen kann - um den Männern zu gefallen, tun Frauen einfach alles. Doch Vorsicht: Weil es eine Hommage an den Film Noir sein soll beißen die Kätzchen auch! Fazit: Bockmist in Hochglanzverpackung. Seiten (0):
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