Kinofilm

Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer - Kritik

4: Rise of the Silver Surfer

Nach ihrer Mutation im Jahr 2005 zu "The Fantastic Four" gehen die vier Superhelden Reed Richards alias Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd), seine Freundin Sue Storm / Invisible Woman (Jessica Alba), deren Bruder Johnny Storm / Human Torch (Chris Evans) und Ben Grimm / The Thing (Michael Chiklis) ihrer alltäglichen Arbeit nach.

Während sich Sue darüber ärgert, dass die Stadtverwaltung die Kosten für demolierte Polizeiautos während der letzten Rettungsaktion in Rechnung stellt, geschieht in Japan etwas Merkwürdiges. Als ein unbekanntes Objekt einen Fluss überfliegt, gefriert der gesamte Fluss zu Eis. Wenig später beginnt es in Ägypten zu schneien - und auch hier war kurz ein unbekanntes Flugobjekt zu sehen. Natürlich wird daraufhin die amerikanische Regierung unruhig und schickt eine Delegation zu den Superhelden. Doch dort ist nur Sue zuhause, weil die Männer den Junggesellenabschied von Reed feiern wollen, da er endlich Sue das Jawort geben will.
Einige Tage später ist die Hochzeitszeremonie in vollem Gange und nun überfliegt das unbekannte Flugobjekt die Feier. Jetzt denkt niemand mehr ans Heiraten - zumal den Hochzeitsgästen fast ein abstürzender Hubschrauber auf den Kopf donnert. Und so nehmen  die 4 die Verfolgung des unbekannten Angreifers auf, der sich bald als Silver Surfer herausstellt. Ein Außerirdischer, der in wahnsinniger Geschwindigkeit auf seinem silbernen Surfbrett durchs All brettert und nach Planeten Ausschau hält, die die Lebensform Galactus verspeisen kann. Denn der Silver Surfer hat ein trauriges Abkommen geschlossen: Damit Galactus seinen Heimatplaneten verschont, sucht der Silver Surfer nach Planeten die Wärme ausstrahlen und organisches Leben tragen. Ist er fündig geworden, ruft er Galactus, der den Planeten dann als Nahrung verschlingt.
Das wiederum ist natürlich nicht im Sinne der Menschheit und die Helden suchen nach einem Weg, um den Silver Surfer zu bekämpfen. Dabei ist das amerikanische Militär mehr hinderlich als hilfreich, denn es zwingt sie dazu, mit ihrem alten Erzfeind Victor von Doom (Julian McMahon) zusammenzuarbeiten. Selbstredend schlägt die Kooperation fehl - was zumindest der Zuschauer ahnte. Der abgrundtief böse Victor ist lediglich an dem Surfbrett des Silver Surfers interessiert, denn das Surfbrett verleiht unendliche Kräfte. So bleibt den Superhelden nichts anderes übrig, als ein weiteres Bündnis zu schließen und den Silver Surfer um Hilfe zu bitten.

Filmkritik

Kurz gesagt: "Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer" ist langweilige, altbackene Möchtegern-Action, bei dem nur die Spezialeffekte überzeugen können. Der Rest ist im besten Fall durchschnittlich. Die Dialoge sind nicht mehr als Sprechblasen in Comics und entwickeln, trotz permanenten Streits der Superhelden, weder Witz noch Spannung. Die Handlung ist überwiegend zäh und erstaunlich einfallslos. Die Helden können, wie bereits im ersten Teil, mit ihren Superkräften privat kaum etwas Vernünftiges anfangen. Mr. Fantastic etwa schlingt seine endlos dehnbaren Arme in der Disco um gleich zwei Frauen oder angelt ein Buch von einem weit entfernten Regal herab. Sue macht sich unsichtbar, nachdem sie nach einem Unfall nackt auf der Straße liegt. The Thing nutzt seine Stärke, um in der Disco derartig stark zu rülpsen, dass dem Typen neben ihm fast die Haare vom Kopf fliegen.
Die Schauspieler agieren mäßig bis schlecht - und treffen auf einen Regisseur, der aus ihnen wenig bis gar nichts herauskitzelte. Tim Story hatte bereits mit: "Barbershop", "New York Taxi" und "Fantastic Four" alles andere als Meisterleistungen verbrochen. Nicht zuletzt bleibt mir die Zielgruppe des Films unklar, denn für Kinder und Jugendliche wird zu viel Romantik und romantisches Geplänkel geboten. Für ältere Jugendliche und Erwachsene ist die Handlung eine Unterforderung - und für alle Zielgruppen bietet der Kinofilm viel zu wenig von dem, was er verspricht: Action, Spannung und Humor.
Filmkritik: Thomas Maiwald

Credits

Original-Titel: "4: Rise of the Silver Surfer"

Land: USA / Deutschland 2007

Laufzeit ca.: 92 Minuten

Kinostart / Filmstart: 14.08.2007

DVD-Start: 14.12.2007

Regie: Tim Story

Drehbuch: Don Payne, Mark Frost

Schauspieler (Besetzung): Ioan Gruffudd, Jessica Alba, Chris Evans, Michael Chiklis, Julian McMahon

 DVD bestellen bei Amazon.de



Seiten (0):

Name Gast-Kommentar
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Gast-Kommentar schreiben
Name:
eMail*:
Überschrift:
Text:

» Smilies
Visuelle Bestätigung: =>
*nur intern - wird nicht veröffentlicht

 Home
 Kino aktuell
 Kinofilme A - Z
 Kino: Programm
 Kino: Vorschau
 Kino: Bilder
 DVD aktuell
 DVD A - Z
 Blu-ray A - Z
 Games aktuell
 Games A - Z

 Suche in Kinofilme

 Suche ganzseitig

macht mit
 Gewinnspiele
 Newsletter
 Seite senden
 Social Bookmark
 Werbung
Anzeige
Einkaufen bei Amazon.de

Copyright Texte, Bilder, Clipart: 2001 - 2009 Filmhai.de oder Lizenzgeber, falls angegeben Impressum powered by sylemotion.de