Kinofilm

Fleisch ist mein Gemüse

Hamburg/Harburg in der zweiten Hälfte der 80er-Jahre: Erzählt wird die tragikomische Geschichte des 24jährigen Schüchterlings Heinz (Maxim Mehmet), der als Mietmusiker mit der Band Tiffany's und deren Bandleader Gurki (Andreas Schmidt) im Paralleluniversum von Schützenfesten und Ü-30-Partys auftritt. Wenig erfolgreich läuft Heinz dabei Geld, Ruhm und vor allem der Frauenwelt hinterher.

Mit einer Mutter (Susanne Lothar) in der Nervenklinik und einer überaus verzweifelten Nachbarin (Livia S. Reinhard) als permanentem Alltagsproblem versucht Heinz dennoch, mit wechselnden Sängerinnen (Susanne Bormann, Anna Fischer) den Durchbruch als Musiker zu schaffen. Doch er findet sich immer wieder mit den Tiffany's bei dumpf-dörflichen Festen wieder. Der Alkoholkonsum steigt, das Essen wird radikaler (man isst Fleisch mit Fleisch statt mit Gemüse) und die spätpubertären Erstkontakte mit dem anderen Geschlecht erweisen sich als erstaunlich kompliziert.
Heinz Strunk, Autor des gleichnamigen Bestsellers, fungiert auch als Erzähler der Geschichte. Regisseur ist der Grimme-Preisträger Christian Görlitz, der auch das Drehbuch geschrieben hat. Ein uneitles, mitleidsloses Meisterwerk norddeutscher Selbstironie.
Copyright/Quelle: Universal Pictures International

Credits

Original Film-Titel: "

Land: Deutschland 2008

Laufzeit in Minuten ca.: 120

Kinostart / Filmstart: 17.04.2008

DVD-Start: 20.11.2008

Regie: Christian Görlitz

Drehbuch: Christian Görlitz

Schauspieler (Besetzung): Maxim Mehmet, Andreas Schmidt, Susanne Lothar, Livia S. Reinhard, Susanne Bormann, Anna Fischer

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