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Kinofilm
Sky Captain and the world of tomorrow - KritikAmerika um 1940: Das Fliegerass Joe Sullivan (Jude Law) und die blonde Reporterin Polly Perkins (Gwenyth Paltrow) können nicht miteinander und nicht ohneeinander leben. Nach ihrer Trennung bringt sie das Schicksal schnell wieder zusammen. Während Polly für ihre jüngste Story ermittelt, muss er den Angriff gigantischer Roboter zurückschlagen. Hinter dem Attentat steckt ein geheimnisvoller Doktor Totenkopf, der auf der gesamten Welt die besten Wissenschaftler entführen lässt. Die Nachforschungen bringen das zänkische Paar ins ferne Nepal, wo sie in einer alten Uranmine nur knapp dem Tod entgehen. Ihr nächster Stopp ist ein fliegender Flugzeugtransporter, unter dem Kommando von Franky Cook (Angelina Jolie). Eine alte Flamme von des Fliegers, was für eine zünftige Verstimmung unter den Damen sorgt. Wieder greift Totenkopf an und der Kampf verlagert sich dieses Mal aus der Luft unter Wasser. Dabei gelingt es dem Paar in die Zentrale des Bösen einzudringen. Hier decken sie die Pläne eines kranken Genies auf ... aber können sie auch ihre Umsetzung verhindern? Filmkritik"Sky Captain and the world of tomorrow" ist ein neuartiger Film in altem Gewand. Nicht nur die Aufmachung, sondern auch die Handlung entspricht weitenteils den Filmen der vierziger Jahre des letzten Jahrhunderts. Gwenyth Paltrow spielt die klassische unterkühlte Blondine und Jude Law gibt den heroisch markigen Helden. Gemeinsam wenden sie die Gefahr ab, die der Welt von einem fiesen deutschen Wissenschaftler droht. Leicht zu erraten: Es standen für die Handlung diverse Heldencomics Pate. Der damalige, unerschütterliche Glaube an die Mechanik wirkt heutzutage herrlich naiv. Schwerfällige Kampfroboter jagen niemanden mehr Schrecken ein. Köstlich ist auch, dass Strahlen, wie zum Beispiel Radiowellen, als weiße Kreise deutlich sichtbar sind. Die Kostüme entsprechen ebenfalls der Zeit: Man fühlt sich gut, mit flottem Hut und Trenchcoat. Bei den Dreharbeiten kam ausschließlich modernste Technik zum Einsatz. Der komplette Film wurde ohne Kulissen in der Blue Box gedreht, die Hintergründe entstanden allesamt nachträglich am Computer. Um den Anschein alten Materials zu erreichen, ist das Bild stark weichgezeichnet, während die Gesichter überstrahlen. Das ist anfangs für die Augen recht anstrengend, doch man gewöhnt sich an den Effekt. Seiten (0):
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