Kinofilm

Con Air

Es war nur ein Routineflug: Die gefährlichsten und am meisten gefürchteten Schwerverbrecher Amerikas sollen mit einem Flugzeug der Con Air in ein neues Supergefängnis transportiert werden - schnell, unauffällig, sicher. Nur zufällig befindet sich Cameron Poe (Nicolas Cage) mit an Bord: Am Zielort soll er freigelassen werden. Er hat Pech, denn an Bord findet er sich inmitten einer präzis geplanten, eiskalt durchgeführten Flugzeugentführung. Während der U.S. Marshall Vince Larkin (John Cusack) am Boden versucht, die Verbrecher an der Übernahme des Jets zu hindern, muss Poe alles unternehmen, dass die Killer unter der kompromisslosen Führung von Cyrus "The Virus" Grissom (John Malkovich) kein Massaker anrichten, als das angeschlagene Flugzeug auf Las Vegas zutrudelt.

Produktionsnotizen
Jerry Bruckheimer stieß auf das faszinierende Konzept für Con Air, als sich das Drehbuch noch in einem frühen Entwicklungsstadium befand. "Als ich Scott Rosenbergs Projekt las", erinnert sich Jerry Bruckheimer, "war mir das enorme Potenzial, das in dem Stoff steckte, sofort klar. Ich bemühte mich umgehend darum, ihn für meine Company zu sichern."
Der anerkannte Produzent bemerkt: "Es war toll geschrieben, aber ich ahnte, dass es der Geschichte etwas an Herz fehlte. Sie musste charakterorientierter werden - eine Qualität, die sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit zieht, egal wie heiß die Action sein mag."
Jerry Bruckheimer richtete sein Augenmerk auf den britischen Regisseur Simon West, dessen kreative Werbeclips die Aufmerksamkeit des Produzenten erregt hatten. Nachdem Simon West und der Produzent sich schnell einig geworden waren, feilten die beiden das Drehbuch gemeinsam mit dem Autor Scott Rosenberg aus. Mit vereinten Kräften verliehen sie der Story mehr Emotion und machten sie damit stärker und überzeugender.
"Jede gute Geschichte lebt von sorgfältig gezeichneten Figuren. Es müssen Menschen sein, mit denen sich das Publikum auf der ganzen Welt identifizieren kann. Die angesprochenen Themen sollten für alle von uns nachvollziehbar sein", erläutert Jerry Bruckheimer und fährt fort: "Beim ersten Treffen von Scott und mir einigten wir uns darauf, den Figuren mehr Dimension zu verleihen. Außerdem überredete ich ihn dazu, einige Aspekte der Geschichte noch einmal zu überarbeiten, und wir änderten auch einige der Locations."
Die ganze Zeit über war Jerry Bruckheimer die Message von Con Air klar. Er sagt: "Dieser Film erzählt eine Geschichte über Erlösung. Es ist die große Odyssee eines modernen Helden, der auf dem Weg nach Hause zu seiner Familie Abenteuer zu bestehen hat, in denen es um Leben und Tod geht."
Regisseur Simon West sieht das ähnlich: "Diese Geschichte entstammt ganz deutlich dem Archetypus der legendären Western, ähnlich wie High Noon, in dem die Verantwortung eines Mannes gegenüber seiner Lieben zu einem Gewissenskonflikt führt. Der Held von Con Air war einst ein hochrespektierter Mann, doch nach einem Fehler erlebt er einen tiefen Absturz und gesellt sich zum Bodensatz der Gesellschaft. Er bezahlt seine Schulden im Gefängnis. Die ganze Zeit über will er nichts anderes, als nach Hause zurückzukehren. Obwohl er körperlich diese Chance erhält, kann er seine mentalen Fesseln nicht abschütteln. Er muss erst seinen Selbstrespekt und die Anerkennung der Gesellschaft zurückgewinnen, bevor er wieder erhobenen Hauptes gehen kann."

Copyright/Quelle: Buena Vista

Credits

Original Film-Titel: "

Land: USA 1997

Laufzeit in Minuten ca.: 110

Kinostart / Filmstart: 12.06.1997

DVD-Start: 30.08.2001

Regie: Simon West

Drehbuch: Hey Wood Gould

Schauspieler (Besetzung): Nicolas Cage, John Cusack, John Malkovich, Ving Rhames

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