Kinofilm

Genesis

Ein farbiger Schamane schildert seine Variante der Schöpfungsgeschichte. Nicht bei Adam und Eva, sondern beim Urknall beginnt die Erzählung, wenngleich diese populäre Theorie bislang unbewiesen ist. Während der Schilderung wechseln erzählte Passagen und Naturaufnahmen einander ab.

Der zweite Film, der Macher von "Mikrokosmos", hat etwas unangenehm Effekthaschendes; ist weit entfernt von liebevollen Produktionen, wie sie David Attenborough liefert oder jüngst "Deep Blue". Die Produktion vertraut nicht auf die Magie des Gezeigten, sondern setzt auf Taschenspielertricks des Erzählers und unterlegt die Naturaufnahmen mit einer unerträglichen Geräuschkulisse. Hauptsächlich Klangfetzen wie: Tüdeldidüt, Boing Kling Rassa Bumm oder Rapzappa-Tschilp. Verschont man Sie damit, werden Geräusche überlaut wiedergegeben - so, dass selbst Pflanzen mit dem Geräusch eines Düsenjets wachsen. Auf tiefergehende Erklärungen des Gesehenen müssen Sie leider verzichten. Die deutsche Synchronfassung ist nur haarscharf lippensynchron und der gewählte Sprecher klingt sehr unpassend für das Thema.
Thomas Maiwald

Credits

Original Film-Titel: "

Frankreich 2004

Laufzeit ca. 80 Minuten

Regie: Claude Nuridsany, Marie Perennou

Drehbuch: Claude Nuridsany, Marie Perennou

Kino-Start: 14.10.2004

DVD-Start: 09.06.2005

Schauspieler (Besetzung): Sotigui Kouyate (Schamane)

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