Kinofilm

Lucie et maintenant

Im Mai des Jahres 1982 brechen der argentinische Schriftsteller Julio Cortàzar und seine Lebensgefährtin Carol Dunlop in ihrem VW-Bus zu einer Reise auf der Autobahn von Paris nach Marseille auf, die für sie beide die letzte sein sollte. Sie geben dieser Reise folgende Spielregeln: Auf ihrer Fahrt jeden Rastplatz zu besuchen - allerdings nicht mehr als zwei pro Tag - an jedem zweiten Rastplatz ihr Nachtlager aufzuschlagen und während der ganzen Reise die Autobahn nicht zu verlassen. Normalerweise fährt man die Strecke von Paris nach Marseille in 7 Stunden. Für die beiden dauerte die Reise 33 Tage. Das Logbuch dieser Reise wurde unter dem Titel Los autonautas de la cosmopista (dt. Die Autonauten auf der Kosmobahn) veröffentlicht. Fast 25 Jahre später machen sich Océane Madelaine und Jocelyn Bonnerave auf den Weg, um diese Reise noch einmal zu unternehmen.

Der Film ist auch ein Road Movie, jedoch ein Road Movie, bei dem kaum gefahren wird, denn die Aufenthalte auf den Rastplätzen nehmen sehr viel mehr Raum ein, als die Fahrtbewegungen zwischen ihnen. Auch da findet eine Verwandlung statt: Ein Raum, der zunächst durch seine äußeren Bewegungen definiert ist, wird plötzlich zu einem Raum des Verweilens, in dem es vielmehr um die inneren Bewegungen geht, um das Dasein, um die Wahrnehmung des Umliegenden, und um den Raum, den zwei Menschen miteinander kreieren. Auf den Spuren zweier Liebender bringen sie ihre eigene Liebe zum Ausdruck.
Copyright/Quelle: Peripher

Credits

Original Film-Titel: "

Land: Schweiz 2007

Laufzeit in Minuten ca.: nicht angegeben

Kinostart: 19.06.2008

Regie: Simone Fürbringer, Nicolas Humbert, Werner Penzel 

Drehbuch: Simone Fürbringer, Nicolas Humbert, Werner Penzel 

Schauspieler (Besetzung): Océane Madelaine, Jocelyn Bonnerave

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