Kinofilm

Walking Tall

Dwayne "The Rock" Johnson hat zwar kaum schauspielerisches Talent, aber eine Masse an körperlicher Präsenz zu bieten. Deshalb wurde ihm eine Rolle auf den Leib geschrieben, die jeder versteht: hau drauf! Es ist eine alt erzählte Geschicht': Bei der Rückkehr ins Heimatdorf muss ein amerikanischer Elitesoldat feststellen: Die gute alte Zeit ist vorbei ... das Sägewerk geschlossen, der Vater verlor den Job. Ein ehemaliger Jugendfreund lässt dort jetzt Drogen herstellen und beliefert damit die Kids. Nebenbei betreibt er ein Kasino, das zur Geldwäsche dient. Dort strippt das nette Mädchen von damals - und der korrupte Sheriff sieht dem Treiben tatenlos zu.

Chris' erster Besuch im besagten Kasino endet im Kino-Film mit einer Prügelei, an deren Ende das böse Wachpersonal den Hünen mit einem Teppichmesser anritzt. Dank seiner unglaublichen Stärke, stirbt er aber nicht daran und sinnt auf Rache. Wieder auf den Beinen steht er sofort im Büro des Sheriffs. Der Arm des Gesetzes ist jedoch nur eine Marionette, weist den Kläger ab. Daraufhin zerlegt Chris das Spielkasino mit einem Stück Zedernholz, landet vor Gericht. Dort wird er freigesprochen, weil er für die Moral plädiert und den Bürgern verspricht, sich als Sheriff wählen zu lassen. Der neue Sheriff beginnt ohne Umschweife, gemeinsam mit seinem Kumpel Ray (Johnny Knoxville), aufzuräumen. Sie prügeln sich einfach die Hierarchie im Drogengeschäft hinauf. Junkies führen die Ermittler zu Drogendealern, die wiederum an Jay Hamilton, den Besitzer des Kasinos verweisen. So wird der Kreis geschlossen. Nebenbei befreit Chris natürlich auch die Tussi aus der Peepshow. Im Showdown zerlegen die bösen Jungs das Büro des Sheriffs und greifen sogar Chris' Eltern an. Darauf steht selbstredend die Todesstrafe ... am Ende sind Recht und Ordnung wiederhergeprügeltgestellt.

Kritik: Der Film bietet eines: Action. Die Handlung ist so frei von Sinn, wie der Hauptdarsteller frei von schauspielerischem Talent ist. Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson versucht verschiedene Posen einzunehmen, die mangels Talent Posen bleiben. Den Witz, den andere Haudegen wie Bud Spencer wenigstens ansatzweise vermittelten, bleibt er schuldig. Das schale Drehbuch verbindet leicht geschürzte Frauen und prügelnde Männer. Einer der strapaziertesten Sätze des Films: "Das ist meine Stadt!".
Thomas Maiwald

Credits

Original Film-Titel: "

USA 2004

Laufzeit ca. 85 Min.

Kinostart: 15.07.2004

Regie: Kevin Bray

Drehbuch: Mort Briskin, David Klass, Channing Gibson, David Levien, Brian Koppelman

Schauspieler (Besetzung): Dwayne "The Rock" Johnson (Chris Vaughn), Neal McDonough (Jay Hamilton Jr.), Johnny Knoxville (Ray Templeton), John Beasley (Chris Vaughn Sr.), Barbara Tarbuck (Connie Vaugh), Kristen Wilson (Michelle Vaughn), Khleo Thomas (Pete Vaughn), Ashley Scott (Deni), Michael Bowen (Sheriff Stan Watkins), Kevin Durand (Booth), Andrew Tarbet (Jimmy), John Stewart (Rusty), Eric Breker (Deputy Ralston), Ryan Robbins (Travis), Michael Adamthwaite (Burke)

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