Kinofilm

Rec

Ein Routinejob, weiter nichts. Fernsehmoderatorin Angela Vidal und ihr Kameramann Pablo wollen eigentlich nur eine Nacht lang den Alltag der Männer einer Feuerwache dokumentieren.

So denken sie sich nichts weiter, als die Feuerwehrmänner zu einem Routineeinsatz in ein altes Mietshaus gerufen werden, wo sie der Polizei die Tür zu einer Wohnung öffnen sollen. Doch dann werden sie in der Wohnung von einer blutverschmierten Frau angegriffen, ein Polizist wird schwer verletzt. Flucht ist unmöglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrmänner und Mieter sind gefangen in dem Haus. Dann bricht die Hölle los ...

Langinhalt
"Während Sie schlafen" ist der Titel der Serie, die die attraktive Angela für einen lokalen Fernsehsender moderiert: Nur begleitet von ihrem getreuen Kameramann Pablo besucht sie Menschen oder Einrichtungen, denen sie eine Nacht lang folgt - während normale Bürger den Schlaf der Gerechten schlafen. Diesmal hat es Angela und Pablo auf eine Feuerwache verschlagen. Zunächst scheint ihre Befürchtung berechtigt, es könne sich um einen langweiligen Einsatz handeln. Nur in den seltensten Fällen, so wird Angela von den jungen Feuerwehrmännern Manu und Alex versichert, müsse man ausrücken, und auch dann selten wegen großer Feuer, sondern meistens nur, um auf Bäume verirrte Haustiere zu retten. Die Moderatorin richtet sich auf eine ruhige Nacht ein. Plötzlich reißt ein Alarm das Kamerateam und die Feuerwehrmänner aus der Monotonie …
Ein Notruf der Polizei: Eine Person sei in ihrer Wohnung eingeschlossen. Das ist die einzige Information, die vorliegt, als Angela und Kameramann Pablo der Feuerwehr zu einem alten Mietshaus folgen. Dort herrscht helle Aufregung. Die Mieter haben sich im Treppenhaus versammelt, weil sie die verzweifelten Schreie einer allein lebenden Frau in ihrer Wohnung gehört haben. Zwei Polizeibeamte sind bereits vor Ort und warten auf die Feuerwehrmänner, die für sie die Tür zu der Wohnung öffnen sollen. Als die Beamten in die Wohnung eindringen, bietet sich den Männern am Ende eines langen Korridors ein Bild des Schreckens. Es erwartet sie eine geistig verwirrte alte Frau in einem blutgetränkten Nachthemd. Als einer der Polizeibeamten auf sie zugeht, um sie zu beruhigen, greift die Frau ihn überraschend an und beißt sich in ihm fest. Nur mit großer Mühe und der Unterstützung seines Kollegen Sergio sowie Manu und Alex kann sich der Polizist wieder befreien.
Panisch bringen Sergio und Manu den schwer verletzten Mann aus der Wohnung ins Erdgeschoss. Hier beginnt das eigentliche Drama: Der Verletzte kann nicht zur Rettung nach draußen gebracht werden. Ein Großaufgebot der Polizei hat das Gebäude hermetisch abgeriegelt und sorgt dafür, dass keiner der Anwesenden das Haus verlassen kann. Unter den aufgebrachten Mietern findet sich ein Krankenpfleger, der provisorisch Erste Hilfe leistet. Über eine Ansage via Lautsprecher werden die Leute informiert, dass das Gesundheitsamt das Haus gesperrt hat und an einer Lösung gearbeitet wird, die Menschen schnellstmöglich aus der misslichen Lage zu befreien. Drinnen macht sich Panik breit, als eine Frau einen Anruf von ihrem Mann erhält, der in der Apotheke Medikamente für ihre an Fieber leidende Tochter besorgt hat und dem nun der Zugang zum Haus verweigert wurde. Er berichtet von hoher Polizeipräsenz auf der Straße.
In diesem Moment stürzt aus dem ersten Stock der Feuerwehrmann Alex aus einem oberen Stockwerk ins Treppenhausfoyer- er war nach dem Angriff der verrückten alten Frau im Chaos unbemerkt oben in der Wohnung geblieben. Schwer verletzt liegt er in seiner Blutlache. Manu und Sergio eilen nach oben, um nach dem Rechten zu sehen, gefolgt von Angela und Pablo, der trotz strengster Ermahnungen von Polizist Sergio immer noch seine Kamera bei sich hat und weiterdreht. In der Wohnung der Alten kommt ihnen eine junge Frau entgegen, die stürzt und tot liegen bleibt. Dahinter taucht die alte Frau auf. Als sie der Gruppe trotz eindringlicher Warnungen weiter näher kommt, erschießt Sergio sie mit drei Schüssen.
Im Erdgeschoss ist es währenddessen gelungen, die verriegelte Tür zu einem Textillager zu öffnen. Von dort aus, so hofft man, könnte es einen Fluchtweg geben, der nicht von der Polizei kontrolliert wird. Vergebens. Alle Auswege sind versperrt, weil man von einer chemischen, biologischen oder nuklearen Bedrohung ausgeht. Die Stimmung ist angespannt, immer wieder brechen Streitereien aus. Nur langsam beruhigen sich die Menschen und finden sich schließlich im Erdgeschoss zusammen, um über ihre Situation zu beratschlagen. Zur gleichen Zeit kümmert sich der Pfleger in einem Atelier um die beiden Verletzten, deren Zustand er trotz ihrer Blutverluste vorläufig stabilisieren kann. Angela findet Zeit, die Bewohner des Hauses zu interviewen. Sie sind besorgt und voller Angst. Von dem fiebernden Mädchen erfährt sie, dass ihr Hund vor Kurzem erkrankt und nun beim Tierarzt zur Beobachtung ist. Ein alt eingesessener Mieter äußert den Verdacht, eine chinesische Familie im Haus könne die Wurzel des Übels sein. Bei einer Anwesenheitsüberprüfung fällt auf, dass ein alter Mann fehlt. Er befindet sich in seinem Bett im dritten Stock, direkt unter dem seit Jahren nicht mehr bewohnten Penthouse.
Nach endlosem Warten schickt die Polizei einen Gesundheitsinspektor in das Haus, der sich hinter den verschlossenen Türen des Ateliers die beiden Verletzten ansehen will. Angela findet allerdings einen Fensterspalt, durch den Pablo die Situation filmen kann. Die Verletzten liegen mit Handschellen gefesselt auf Tischen. Beiden werden Spritzen verabreicht. Dann bricht die Hölle los. Und Angela wird klar, dass von nun an alles passieren kann. Und ihr aller Leben keinen Pfifferling mehr wert ist und ein Entkommen kaum ersichtlich ist …
Copyright/Quelle: Central Film

Credits

Original Film-Titel: "

Land: Spanien 2007

Laufzeit in Minuten ca.: 78

Kinostart: 08.05.2008

DVD-Start: 20.05.2009

Regie: Jaume Balagueró, Paco Plaza

Drehbuch: Jaume Balagueró, Paco Plaza

Schauspieler (Besetzung): Manuela Velasco, Ferran Terraza, Jorge Yamam, Carlos Lasarte, Pablo Rosso, David Vert, Vincente Gil, Martha Carbonell, Carlos Vicente

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