Kinofilm

Voll verheiratet - Kritik

Just Married

Sarah (Brittany Murphy) ist eine Tochter aus gutem Hause und Tom (Ashton Kutcher) ist ein ungehobelter Typ von der Straße. Klar, dass es zwischen beiden funkt als Sarah beim Beach-Football vom Ball getroffen wird und zu Boden geht. Gegensätze ziehen sich an, Sarah und Tom ziehen nach einem Monat zusammen, nach neun Monaten heiraten sie.

In den Flitterwochen, die sie in Europa verbringen, geht alles schief, was nur schief gehen kann: Im Flugzeug klemmt sich Tom den Fuß im Klo ein, weil das jungvermählte Paar es auf der Toilette machen will. Sie werden von einer Stewardess erwischt, die beide aus der Toilette herauskommandiert, aber Tom steckt ja mit dem Fuß im Klo fest. Als er endlich loskommt, hauen sie der Stewardess die Tür vor die Nase. Später haut Sarah Tom eine Tür vor die Nase und Tom Sarah. Gibt es gerade keine Tür, fliegen Aschenbecher etc.
Im französischen Traumhotel stöpselt Tom den amerikanischen Dildo mit Gewalt in die europäische Steckdose ein und die gesamte Elektrik des Traumhotels schmort durch. Das Paar wird des Hauses verwiesen und schlägt sich mit immer neuen Problemen herum, die immer wieder verhindern, dass die Flitterwochen für das herhalten, für das sie herhalten sollten: im Bett passiert nichts.

In Venedig bricht das Paar durch die zu dünne Wand und landet beim Nachbarpärchen auf dem Bett, dessen Blicke zwar zum flotten Vierer einladen, aber die Frischvermählten fliehen lieber ins Luxushotel, das Sarahs reicher Papa zahlt und jeden Pfennig von Tom zurückfordert. Als auch noch Peter Prentiss im selben Hotel auftaucht, explodiert die Situation. Peter ist ein ehemaliger One-Night-Stand von Sarah und der Freund des Hauses von Sarahs Familie. In seinem schicken Kamelhaarmantel und den guten Manieren würde er rein äußerlich perfekt zu Sarah passen, aber a) ist er langweilig im Bett und b) liebt Sarah den ungehobelten Tom.
Der Rückflug wird zur nächsten Katastrophe. Sarah behauptet am Abflugschalter, Tom habe Rauschgift im Rektum. Nach der Leibesvisitation kann Tom dann kaum noch laufen ... Am Flughafen schubsen sie sich gegenseitig und Tom wirft Sarah einen Gepäckwagen zwischen die Beine, nachdem sie ihm einen Kaugummi in die Haare geklebt hat. Nebenbei bemerkt: Die Szene am Flughafen eröffnet den Film, dann gibt es einen Rückblick und in der Gegenwart kämpft Tom um Sarah, was der Handlung einen Schuss Romantik verleihen soll.

Filmkritik

"Voll verheiratet" ist einfaches Plattitüden-Kino. Mit viel Schönfärberei kann man das Ganze als ultra-alberne Teenager-Komödie in bester amerikanischer Screwball-Manie bezeichnen. Wer sich schon immer eine Mischung aus "TV-Romantik", albernster Komik, Furzwitzen und Pferderomantik als Popcorn-Kino gewünscht hat, dessen Traum geht hiermit in Erfüllung.
Filmkritik: Thomas Maiwald

Credits

Original Film-Titel: "Just Married"

USA 2003

Laufzeit in Minuten ca.: 95

Kinostart / Filmstart: 03.04.2003

DVD-Start: 05.09.2005

Regie: Shawn Levy

Drehbuch: Sam Harper

Schauspieler (Besetzung): Ashton Kutcher (Tom), Brittany Murphy (Sarah), Christian Kane (Peter Prentiss), David Moscow (Kyle), Monet Mazur (Lauren), David Rasche (Mr. McNerney), Thad Luckinbill (Willie McNerney), David Agranov (Paul McNerney), Taran Killam (Dickie McNerney), Veronica Cartwright (Mrs. McNerney), Raymond J. Barry (Mr. Leezak), Toshi Toda (Yuan)

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