Kinofilm

Der Tiger und der Schnee

La Tigre e la neve

Italien 2003: Der Beginn des Irak-Krieges steht unmittelbar bevor. Alle Welt spricht darüber, aber Attilio de Giovanni (Roberto Benigni), ein kleiner römischer Dichter, hat nur seine von ihm angebetete Vittoria (Nicoletta Braschi) im Kopf. Jede Nacht träumt er von einer romantischen Hochzeit mir ihr.

Unglücklicherweise erwidert sie seine Zuneigung nicht, ganz im Gegenteil, sie versucht ihn abzuwimmeln, hält ihn für zudringlich. Vittoria arbeitet gerade an einer Biografie über den bedeutenden irakischen Dichter Fuad (Jean Reno). Sie reist mit ihm zusammen in den Irak und wird dort bei einem Bombenanschlag schwer verletzt, sie liegt im Sterben. Als Attilio davon erfährt, setzt er Himmel und Hölle in Bewegung, um in den Irak zu kommen. Vittoria hat nur noch eine geringe Überlebenschance und Attilio versucht alles, um ihr Leben zu retten, auch wenn er dabei selbst in Lebensgefahr gerät ... Der Film ist eine ergreifende Fantasie über die Kraft der Liebe in Zeiten eines unsinnigen Krieges. Ein tollkühner Balanceakt zwischen der Tragik der Zerstörung und einer ansteckenden Lebenskraft. So unwirklich wie wahr.

Mit seinem achten Kino-Film als Regisseur hat Oscar-Gewinner Roberto Benigni einen lebendigen und tragikomischen Film über die Kraft der Liebe in Zeiten des Irak-Kriegs 2003 gedreht. Die Hauptrolle des liebenswerten Lyrikers und Literatur-Dozenten Attilio de Giovanni spielt Benigni höchstpersönlich. Und ebenfalls mit dabei, wie in all seinen bisherigen Filmen: Nicoletta Braschi als die Frau, in die sich Attilio unsterblich verliebt hat. Für die Rolle des irakischen Dichters Fuad konnten Benigni und Braschi, die den Film mit ihrer Firma Melampo Cinematografica auch produzierten, Jean Reno gewinnen. Als Gaststar und musikalischem Wegbegleiter der Geschichte begegnen wir Tom Waits, der mit mehreren Variationen seines Songs „You Can Never Hold Back Spring“ das Leitmotiv des Films liefert.
Mit der unbändigen Energie des mitfühlenden Komödianten, der aus der Tradition der Commedia dell’Arte kommt, hat der Regisseur es vermieden einen grimmigen und streng politischen Thesenfilm zu machen. Er vertraute stattdessen auf die Kraft der Liebe und der Fantasie - die gleichbedeutend für unbeugbaren Lebensmut sind.
Die Dreharbeiten dauerten 18 Wochen. Die Innenszenen wurden in den Studios von Cinecittà Umbria in Papigno gedreht, die Teile, die in Rom spielen entstanden an Originalschauplätzen in der italienischen Hauptstadt. Die irakischen Szenen wurden in Tunesien nachgestellt.
Copyright/Quelle: Concorde

Credits

Original-Titel: "La Tigre e la neve"

Land: Italien 2005

Laufzeit ca.: 114 Minuten

Kinostart / Filmstart: 30.03.2006

Regie: Roberto Benigni

Drehbuch: Vincenzo Cerami

Schauspieler (Besetzung): Roberto Benigni (Attilo), Nicoletta Braschi (Vittoria), Jean Reno (Fuad), Tom Waits

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