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Kinofilm
Sleepy Hollow - KritikHier nicht den Kopf zu verlieren ist einfacher gesagt als getan. Ichabod Crane (Johnny Depp) kommt extra aus New York angereist um die Verbrechen, die zunächst wie Ammenmärchen klingen, aufzuklären. Vier Tote gibt es bereits und das sind fünf Opfer - das ist nicht das einzig rätselhafte an der Sache, denn angeblich ist ein kopfloser Reiter der Mörder. Die Horrostories, die sich die Dorfbewohner zuraunen, entpuppen sich als Wahrheit: Ein Trip in magisch, mystische Welten wird Wirklichkeit. Ichabod Crane begegnet dem Reiter ohne Kopf und wird Augenzeuge der Enthauptung des Bürgermeisters. Des Rätsels Lösung liegt in einer klassischen Verschwörung bei der anscheinend übersinnliche Mächte die Hand im Spiel haben, doch mit Grips kommt Ichabod Crane im Film hinter die Lösung der wahrhaft teuflischen Intrige. Bis dahin aber müssen noch einige Bewohner von "Sleepy Hollow" ihr Leben lassen und erweisen sich als - im wahrsten Sinne des Wortes - kopflos. FilmkritikVor der Kulisse eines kleinen Dorfes Ende des 18. Jahrhunderts hat Regisseur Tim Burton seine Mischung aus Phantasie, Märchen und Horror angesiedelt. Dabei führt er im Film ein ganzes Panoptikum an skurrilen Gestalten vor; vortrefflich besetzte Rollen. Nur Christina Ricci als Katrina van Tassel mag nicht so recht überzeugen. Einerseits läßt das Drehbuch der Rolle nicht allzuviel Spielraum, andererseits ist die schauspielerische Leistung nicht weltbewegend. Empfindliche Naturen seien gewarnt: Der Kinofilm spart weder an Special Effects noch an blutgetränkten Nahaufnahmen. Dabei gelingt es Regisseur Tim Burton das Grauen stets augenzwinkernd darzustellen. Etwa indem aus der Leiche im "richtigen Moment" ein dicker Käfer entfleucht oder Ichabod Crane beim Sezieren das Blut zielgerichtet aufs Auge spritzt. Dadurch gelingen wunderschöne Augenblicke des schwarzen Humors. Seiten (0):
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