Kinofilm

Kung Fu Panda 2 - Kritik

Animationsspass für die ganze Familie. Der ungeschickte Panda mit dem grossen Herzen verhaut jede Menge Ganoven. Allen voran den Oberbösewicht Shen.
Eine Prophezeiung ist eine unangenehme Sache - wenn sie einen selbst betrifft. Das muss Lord Shen am eigenen Leib erfahren. Der fordert nicht nur den Herrscher-Thron, den ihm seine Eltern verweigern, schlimmer noch: Er will Kung Fu ein für allemal den Garaus machen. Beides müssen Panda Po und seine Freunde verhindern.

Es war einmal vor noch nicht so langer Zeit, da mussten die Herrscher eines fremden Reiches erkennen, dass ihr geliebter Sohn Shen Böses im Schilde führte. Und so verstießen sie ihn vom Königshof. In der Jetztzeit bereitet ebendieser Lord Shen seine Rückkehr an den elterlichen Hof vor. Nicht mit friedlichen Mitteln, sondern mit Waffengewalt, denn es ist ihm gelungen, eine Kanone zu bauen. Und mit deren Hilfe will er nicht nur den Königs-Thron erobern, den die besten Kung-Fu-Kämpfer des Landes verteidigen, sondern auch Kung Fu überflüssig machen.
Um an genügend Metall für seine Kanonen zu gelangen, lässt er seine Diener überall im Land Gegenstände aus Metall rauben. Dabei kommt er Panda Po und seinen fünf Freunden Tigerin, Affe, Gottesanbeterin, Kranich und Viper in die Quere. Mehr noch: Die Freunde nehmen Shens Fährte auf und treten gegen ihn an. Nur einer spielt dabei nicht mit: Po leidet unter regelmäßigen Aussetzern - die er sich selbst nicht erklären kann. Er weiß nur, dass sie mit Shen im Zusammenhang stehen. Damit ergibt sich für Po ein Abenteuer im Abenteuer: Er will herausfinden, wer er eigentlich ist.

Filmkritik Kung Fu Panda 2

Der Kinofilm "Kung Fu Panda" erzählte die Ausbildung des ungewöhnlichen Helden und schuf die Grundlage für weitere Filme. Panda Pos aktuelles Abenteuer mischt zwei klassische Themen: Die Geschichte vom verstoßenen Sohn und die Selbstfindung des Helden. Beides trägt einen asiatischen Anstrich. Das Problem daran: Von der Selbstfindung abgesehen, könnte die Geschichte auch ohne den Panda erzählt werden, zumal die meiste Arbeit im Kampf weiterhin von den fünf Kung-Fu-Meistern geleistet wird. Um dem Panda eine Daseinsberechtigung zu verleihen, schlüpft er in die Rolle des Clowns. Er beherrscht grundlegende Kampftechniken, siegt aber im Kampf eher durch (tollpatschigen) körperlichen Einsatz. In diesem Aspekt zielt der Kinofilm auf Kinder ab. Was auch die cartoonartige Aufmachung unterstreicht. Was aus dieser Linie ausbricht, ist das für kleine Kinder zu hohe Tempo und die teils unnötig brutalen Szenen. So gibt es wiederholt Szenen mit einem messerwerfen Pfau, die wirklich bedrohlich wirken oder die Schilderung vom Blutbad unter Pandas.

Fazit
Aus dem Kinofilm Kung Fu Panda 2 werde ich nicht immer schlau. Vordergründig ein Kinderfilm - doch im Detail auch nicht. Die Optimierung für Kinder beziehungsweise die ganze Familie fällt inkonsequent aus. Tempo und Humor sind gegeben - an Charme mangelt es. Wie es sich im Jahr 2011 gehört kommt der Film in 3D ins Kino. Alles in allem erlaubt sich Kung Fu Panda 2 keine gravierenden Schwächen ohne durch Innovationen zu glänzen.
Filmkritik: Thomas Maiwald

Wertung: 60 %

Credits

Original Film-Titel: "

Land: USA 2011

Laufzeit in Minuten ca.: 94

Kinostart / Filmstart: 16.06.2011

Regie: Jennifer Yuh Nelson

Drehbuch: Jonathan Aibel, Glenn Berger

Schauspieler (Besetzung):

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Name Gast-Kommentar
red also kurz gesagt ...
... ein grauenhaft schlechter Film, verglichen mit dem ersten Teil. Unpersönliche Charaktere und ein Haufen lauwarme Gags, die letztendlich nur auf dem Original aufbauen (Stufenwitz, etc.).

29.06.2011


 
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