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Kinofilm
Saw IV - Kritik2004 betrat der abgedrehte Jigsawkiller die Leinwand. Er zwang Menschen dazu, sich in sadistischen Spielen das Recht am Leben zu erarbeiten. Durch diesen heilsamen Schock wollte er seinen Opfern verdeutlichen, wie wenig sie ihr Leben bis dato geachtet hatten. So neu wie der Film "Saw" war, so abgeschlossen war auch das Thema. Deshalb verwunderte es, dass bereits 2005 der zweite Teil ins Kino kam. Nicht mehr so brillant wie der erste Teil, doch sehenswert. Dann folgte 2006 eine weitere Fortsetzung, die das Thema nicht mehr bereicherte, sondern die Geschichte variierte. Im Jahr 2008 folgt mit dem vierten Teil das Recycling der ersten drei Teile. Ein Film auf dem zwar noch Saw draufsteht, aber ... FilmkritikDas Mastermind selbst ist bereits im dritten Teil gestorben ebenso seine Schülerin Amanda. Dementsprechend beginnt der vierte Teil mit der Obduktion der Leiche des Killers. Nach dem überaus blutig dargestellten Öffnen des Körpers findet man im Magen eine Mikrokassette, die früher in Diktiergeräten zum Einsatz kamen. Dieses klassische Bestandteil aus allen Folgen der Serie läutet die nächste Runde ein. Jigsaw ist nicht abgetreten, ohne sich noch einmal selbst zu übertreffen - möchte das Drehbuch dem Zuschauer weismachen. Doch was folgt, ist eine Mischung aus der Aufarbeitung der bisherigen Geschehnisse und der Einführung des nächsten Killers. Jigsaws Vorleben und die Mutation zum Killer wird erneut aufgerollt und so banal erklärt, dass das Phänomen entzaubert wird. Parallel dazu sterben natürlich wieder Menschen bei grausamen Prüfungen und ganz nebenbei wird die fragwürdige Rechtfertigung für den neuen Jigsaw präsentiert. Seiten (0):
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