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Kinofilm
21 GrammDer ambitionierte Kunstfilm "21 Gramm" stellt philosophische Fragen und schlägt neue Wege der Erzählung ein. Dabei verheddert sich das Drama im eigenen Anspruch. College Professor Paul Rives (Sean Penn mit chronischer Leichenbittermiene) führt ein Leben am Rande des Todes. Erst ein Spenderherz, welches er in allerletzter Minute erhält, rettet sein Leben - nicht aber seine zerrüttete Ehe. Das Spenderherz selbst stammt von einem Unfallopfer, der von dem alkoholkranken Kleinganoven Jack (Benicio Del Toro) getötet wurde. Nach der Gesundung begibt sich Paul auf die Suche nach der Herkunft seines Herzens. Er spürt die Witwe des Spenders (Naomi Watts) auf und verliebt sich in sie. Christina verlor bei dem Autounfall ihren Mann und die Kinder. Sie rutschte sie in die Drogensucht. Für die gebeutelte Frau ist es zunächst ein Schock, dass das Herz ihres verstorbenen Mannes zu ihr zurückkehrt, doch sie erwidert die Liebe und schließt mit Paul einen Pakt. Der Mörder ihres Mannes soll sterben. Die gewitterschwere Handlung bürdet ihren Darstellern übermenschliches Leid auf. Anstelle von Tiefgang setzt der Film auf markige Sprüche sowie Überzeichnung: Als Paul von Marys Abtreibung erfährt, bellt er sie an, ob sie das nächste Baby wieder ins Klo spülen wolle? Dazu gesellen sich "philosophische" Fragestellungen. Etwa ob die Seele eines Menschen 21 Gramm wiegt. Um exakt diese Zahl wird der menschliche Körper im Augenblick des Sterbens angeblich leichter. "Das Gewicht einer Münze, eines Kolibri, eines Schokoriegels oder das Gewicht der Seele?" Seiten (0):
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