Kinofilm

Ring - Kritik

Zwei amerikanische Teenager putschen sich mit einer Horrorstory hoch. Die Eltern sind nicht zuhause und dieser Abend ist dafür der beste Zeitpunkt. Von einem mysteriösen, surrealen Videoband ist die Rede und einem "Ring". Jeder, der dieses Video sah, bekommt einen Telefonanruf und muss nach genau sieben Tagen sterben.

Wenige Tage später: Vier Teenager sind tot. Gestorben vor Schreck, bei einem Autounfall, Selbstmord. Alle vier haben das mysteriöse Video gesehen. Das erfährt Rachel Keller, Journalistin und Tante eines der Opfer ziemlich schnell. Auch sie schaut das Video und auch ihr Telefon klingelt. Ab sofort hat Rachel nur noch sieben Tage Zeit das Rätsel zu lösen. In ihrer Verzweiflung wendet sie sich an ihren Ex-Mann Noah. Noah glaubt Rachel zunächst nicht, wird aber dennoch in das Mysterium um das Videoband hineingezogen. Fieberhaft beginnen Rachel und Noah das Rätsel zu lösen. Ihre Spur führt sie auf eine Pferde-Ranch. Hier haben sich vor Jahrzehnten schreckliche Dinge zugetragen, die ihre Schatten bis in die Gegenwart werfen. Hinter der sauberen Fassade verbirgt sich der Wahnsinn. Zu ihrem Entsetzen erkennt Rachel auf der Farm viele Details aus dem Video wieder. Eindeutig wird das Haus in dem Video gezeigt. Aber welche Tragödie hat sich auf der Ranch wirklich ereignet?

Filmkritik

"Ring" setzt nicht auf Horror in Form von Blut, sondern auf schnelle Schnitte und Schreckmomente. Der Film ist spannend und hat schöne Ideen, wie zum Beispiel eine Fliege, die zunächst nur im Fernsehbild krabbelt und sich dann plötzlich auf der Mattscheibe befindet. Insgesamt aber wirkt der Film zu konstruiert um zu überzeugen. Besonders ärgerlich ist das schwache angeflickte Ende. Statt die Handlung mit einer Klärung des Falls abzuschließen, gibt es noch eine letzte Wende und ein banales offenes Ende, das den Film nochmals schwächt.
Thomas Maiwald

Credits

Original Film-Titel: "The Ring"

USA / Japan 2002

Laufzeit in Minuten ca. 115

Kinostart / Filmstart: 13.02.2003

Regie: Gore Verbinski

Drehbuch: Ehren Kruger

Schauspieler (Besetzung): Naomi Watts (Rachel Keller), Martin Henderson (Noah), Brian Cox (Richard Morgan), David Dorfman (Aidan), Daveigh Chase (Samara)

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