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Kinofilm
Ice Age - KritikSo ganz neu ist die Idee vom computeranimierten Film seit "Toy Story", "Antz" und "Shrek" nicht mehr. Das Drehbuch ist es ebenfalls nicht: Ein wenig "Shrek" ein bisschen "Dschungelbuch" und ein paar erprobte Zutaten aus "Disney's" Trickschmiede: Die anfängliche Geschichte von Manfred dem Mammut und Sid dem Faultier ähnelt dem Anfang von "Shrek" sehr, und die Idee mit dem lustigen aber leider etwas dummen Tier, das den Helden durch den Film begleitet, dieses Rezept kennt der Zuschauer aus ungezählten Zeichentrickfilmen. Der Handlungs-Schwerpunkt, dass sich Tiere um ein Menschenkind kümmern, kennen wir das nicht schon aus dem Dschungelbuch? Kurz gesagt: die Ideen sind nicht neu, die Karten aber neu gemischt, denn "Ice Age" spielt kurz vor der Eiszeit. Insgesamt wirkt die Handlung sehr ausgeborgt. Der Ablauf des Films ist sehr einfach gestrickt. Manfred, das Mammut rettet ein Menschenbaby und Sid das Faultier beschließt das Baby zurückzubringen zu den Menschen. Da Sid kaum auf sich selbst aufpassen kann hilft ihm Manfred. Der dritte im hilfreichen Bunde, Säbelzahntiger Diego, führt eigentlich böses im Schilde - wird aber auf der Wanderung geläutert. Bis zur Übergabe des Babys dauert es nicht sonderlich lange, nur einige wenige Hindernisse wollen aus dem Weg geräumt, und eine große Rutschpartie absolviert werden. FilmkritikIm Frühjahr 2002 mag es noch reizvoll erscheinen, dass ein Kinofilm mehr oder minder komplett am Rechner entstand, wenn man zuhause aber selbst am Rechner spielt relativiert sich das schnell, denn die Figuren im Film sind sehr grob und bieten wenig Details. Da ist der klassische Zeichentrick der Computeranimation momentan noch voraus. Mit den sehr schönen aquarellierten Hintergründen aus "Der kleine Eisbär" kann sich "Ice Age" bei weitem nicht messen. Seiten (0):
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