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Vandell - Knight Of The Tortured Souls - Test

Das Spiel
Genre: Adventure
Entwickler: Atmosphere Studios
Verlag: Blackstar Interactive
System:
VÖ: 21.01.2003
USK: 12, freigegeben ab zwölf Jahren
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Systemvoraussetzungen: Pentium II 350 MHz, Windows 95/ME/XP/2000, 64 MB, DirectX 8.0 kompatible 3D-Grafikkarte mit 16 MB RAM, DirectX 8.0 kompatible Soundkarte, 2x CD-ROM-Laufwerk, mind. 180 MB Festplattenspeicher

Wir schreiben das Jahr 2289. Adam Vandell ist Polizist in der düsteren Stadt La Herida, die sich dem Spieler in beklemmender Blade-Runner-Optik präsentiert. Die Stadt ist dreckig und es regnet unablässig. Ein Killer treibt hier sein Unwesen und Vandell ist auf der Suche nach ihm. Seine Frau ist dem Täter zum Opfer gefallen - und nicht zuletzt sinnt er auf Rache. Als Polizist hat man ihm Elektronik ins Gehirn implantiert, die es ihm ermöglicht, die Gedanken anderer Menschen zu lesen. Das ist im Spielverlauf vonnöten um den Fall zu knacken. Die Gedanken der Leute sind allerdings immer gleich und mehrmaliges Abfragen bringt keine neuen Informationen zutage. Wie im bereits erwähnten Film gibt es auch in Herida Androiden, die in die Story integriert wurden.

In bekannter Point-and-Click-Steuerung inspiziert Vandell die Stadt. Die eigentlichen Handlungsorte sind räumlich beengt und es gibt nur wenige Orte, an denen, wie gewohnt, nach Spuren und Hinweisen gesucht wird. Vandell ist ein cooler Typ und aus dem härtesten Holz geschnitzt. Die deutsche Sprachausgabe ist gut und die Stimme des Hauptdarstellers unterstreicht das Spiel. Auch die Geräusche der jeweiligen Orte wurden gut komponiert. Weniger ausgereift ist die Spielführung. Der Lösungsweg ist nicht wirklich schlüssig, ausprobieren führt zum Ziel. Die Hintergründe des Ganzen bleiben auch am Ende offen. Der aktuelle Fall ist geklärt, aber der Mord an Vandells Frau nicht.

Der technische Unterbau des Spiels überzeugt nur bedingt. Einmal mangelt es an der Möglichkeit zu speichern. Das Spiel speichert automatisch beim Beenden und beginnt jedes Mal in Vandells Büro. Das wäre zu akzeptieren, bewegte sich die Spielfigur nicht im Schneckentempo durch die Stadt. Die Grafik ist stimmig, wetzt die anderen Scharten nicht wieder aus. Es gibt zum Beispiel zu wenige unterschiedliche Orte. Vandell reist per Lufttaxi durch die Stadt - was leider nicht gezeigt wird. Weitere Möglichkeiten wurden in den Dialogszenen verschenkt. Personen werden wie Spielkarten aufgedeckt, was für das Spiel stimmig ist - gleichzeitig sehr statisch, denn zu den Standbildern läuft die deutsche Sprachausgabe. Gesamt gesehen ist die Grafik nicht auf dem Stand der Zeit. Wirklich verwunderlich ist die Länge des Spiels. Die meisten Spieler werden das Abenteuer in geschätzten zwei bis drei Stunden geknackt haben.

Fazit

Insgesamt schade, denn "Vandell - Knight Of The Tourted Souls" bringt gute Ideen und Ansätze mit, weiß sie aber nicht wirklich auszuspielen. Ansäzte und Ideen gefallen - die Umsetzung leider nicht.
Thomas Maiwald

Wertung in Prozent: 40

Vandell - Knight Of The Tortured Souls



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