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Sinking Island - Mord im Paradies - Test

Das Spiel
Genre: Adventure
Entwickler: White Birds Productions
Verlag: Xider
System:
VÖ: 05.10.2007
USK: 12, freigegeben ab zwölf Jahren
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Systemvoraussetzungen: Windows XP/Vista, Direct X 9.0c, 1,5 GHz Prozessor, 512 MB RAM, 3D-Grafikkarte mit 64 MB RAM DirectX 9.0c kompatibel, Soundkarte DirectX 9.0c kompatibel, DVD-ROM-Laufwerk 4fach, 3 GB freier Festplattenspeicher.

Geld allein macht eben doch nicht glücklich: Der verschrobene Milliardär Walter Jones war ein Mann, der sich alles kaufen konnte. Nur keine Gesundheit und auch nicht die Liebe der Frau, die er begehrte. Kurz vor der geplanten Hochzeit stürzte der querschnittgelähmte Mann von einer Klippe. Was anfänglich nach einem tragischen Unfall aussah, erwies sich schnell als Mord. Doch wer ist der Täter? Die schöne Baina, Tochter eines einheimischen Fischers, die seit einem tragischen Unfall die Sprache verloren hat? Oder waren es die Enkel, die eine Hochzeit enterbt hätte? Wer hatte Grund, den Alten so zu hassen? Zum Besten stehen die verwandtschaftlichen Verhältnisse nicht.
Jack Norm ein zäher Knochen und Ermittler der alten Schule wird bei einem schweren Sturm auf die Insel gebracht. Und schnell trennen sich hier Schein und Sein. So ist der protzige Hotelturm, mit dem Walter Jones sein Lebenswerk krönen wollte, sprichwörtlich auf Sand gebaut. Der Stararchitekt hat bei seinen Berechnungen Seebeben außer Acht gelassen. Und plötzlich sitzen 10 Menschen in dem sinkenden Turm wie in einem Gefängnis. Unter ihnen ist mindestens ein Mörder. Der jeden Moment eine zweite Tat begehen könnte ...

Steuerung
Die Point and Click-Steuerung ist so einfach wie zweckmäßig gehalten und funktioniert tadellos. Jack Norm bewegt sich ohne Murren durch die vorgerenderten Hintergründe. Per Doppelklick spurtet er selbst kurze Strecken. Das übersichtliche Inventar besteht aus zwei Kategorien. Dem kleinen, klassischen Inventar, in dem sich im Spielverlauf nur wenige Gegenstände ansammeln. Den Löwenanteil machen Beweisstücke aus, die automatisch im Personal Police Assistent landen. Eine Mischung aus Aktentasche, Verdächtigenkartei und tragbarem PC. Hier können Beweise eingesehen werden und Akten gelesen, aber auch Fingerabdrücke mit Fundstücken verglichen werden.

Rätsel
Der Spieler übernimmt klassische Ermittlungsarbeit, um am Ende dem Täter das Handwerk zu legen. Er sollte ein gutes Auge, ein gutes Ohr und zwei kräftige Beine mitbringen. In erster Linie gilt es Beweise zu sammeln, die gut bis sehr gut versteckt sind. Deshalb ist ein pixelgenaues Absuchen des Bildschirms unumgänglich. Des Weiteren werden Zeugen befragt, die ihren Tagesabläufen nachgehen und sich über das gesamte Hotel verteilen. Somit steht jede Menge Beinarbeit an, da Aussagen weitere Frageoptionen freischalten ...
Gestört hat den Tester die Strukturierung. Da die Handlung nur grob in drei Tage eingeteilt ist, genießt der Spieler eine große Freiheit; ab dem zweiten Kapitel sind alle Räume begehbar. Gewöhnungsbedürftig ist dabei der Umstand, dass Rätsel das Weiterkommen regulieren. So kann es passieren, dass man bereits im ersten Kapitel an einem Rätsel knackt, das erst im dritten Kapitel gelöst werden kann. Ähnliches gilt für Fundstücke, die das Spiel ebenfalls "freischaltet". Die Folge sind vermeidbare Frustmomente, weil oft unklar ist, woran das Vorankommen scheitert.
Nett ist die Idee, dass Fragen beantwortet werden müssen und mit Beweisen untermauert. Die Belohnung fürs Knobeln fällt etwas mager aus, weil das Spiel die Beweislage einfach nur zusammenfasst und mit Standbildern ausschmückt. Wer mag, kann die Rätsel klassisch lösen, oder unter Zeitdruck. Für diesen Test wurde rein der Abenteuermodus getestet.

Sinking Island- Mord im Paradies
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