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Clever & Smart - A Movie Adventure

Das Spiel
Genre: -
Entwickler: Alcachofa Soft
Verlag: Flashpoint
System:
VÖ: 03.11.2004
USK: 6, freigegeben ab sechs Jahren
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Systemvoraussetzungen: Minimale Systemvoraussetzungen: Windows 98/2000/XP, Pentium II 266 MHz, 64 MB RAM, 1,3 GB Festplatte plus 200 MB für Savegames und Zwischenspeicherung, DirectX-kompatible 3D Grafikkarte mit mindestens 16 MB Videospeicher, DirectX-kompatible Soundkarte, 8-fach CD-ROM-Laufwerk
Empfohlen: Windows XP, Pentium III 500 MHz, 128 MB RAM, 1,3 GB Festplatte plus 200 MB für Savegames und Zwischenspeicherung, DirectX-kompatible 3D Grafikkarte mit mindestens 16 MB Videospeicher, DirectX-kompatible Soundkarte, 8-fach CD-ROM-Laufwerk

Die Geheimagenten Clever & Smart treiben seit mehr als 40 Jahren ihr Unwesen im gleichnamigen Comic. Mit "Clever & Smart - A Movie Adventure" bereichern sie den Markt des klassischen Knobelspiels. In bewährter Point-and-Click-Steuerung scheuchen Sie das chaotische Duo durch liebevoll gezeichnete Comicwelten. Die Ideen der Vorlage hielten weitgehend Einzug ins Spiel. Anfangs etwa muss ganz klassisch der neueste Geheimeingang zum Hauptquartier gefunden werden. Mit von der Partie ist auch Fräulein Ophelia, die pampige Sekretärin, die einen besonderen Auftritt als Albtraum absolviert.
Anlass für so viel Durcheinander ist die neueste Erfindung von Doktor Bakterius, die mal wieder nicht so funktioniert wie angenommen. Statt Schätze aus Filmen in die reale Welt zu beamen, erscheint die Mumie aus dem gleichnamigen Kinofilm und muss dingfest gemacht werden. Dazu reisen die zwei Agenten unfreiwillig in die Filmwelt. Ein Kurzbesuch bei Charlie Chaplin steht auf dem Programm oder im Jurassic Park, bis hin zu ausgedehnten Aufenthalten im Wilden Westen, dem Horrorgenre und dem alten Ägypten. Hier gilt es das Buch der Toten zu finden, um die Mumie des Pharaos Impoteh wieder in die Fiktion zu verbannen.

Die Steuerung folgt den bewährten Regeln von draufzeigen, ansprechen, nehmen und platzieren. Per Icon am Bildschirmrand wechseln Sie zwischen Clever und Smart. Bis auf wenige Rätsel ist nur eine Figur beteiligt, manchmal kommen auch beide gleichzeitig zum Einsatz. Diese lobenswerte Idee hat allerdings den Haken, dass Sie stets selbst herausfinden müssen, welche Figur am Zug ist, denn das Spiel wechselt nicht selbsttätig. So werden Dialoge in der Regel doppelt geführt; wobei die Antworten je nach Fragesteller anders ausfallen. Smart bekommt Hinweise, die Clevers Rätsel lösen und umgekehrt. Umständlich an dieser Variante ist weiterhin, dass die Figuren einander nicht automatisch folgen, sondern einfach an dem Fleck verharren, an dem Sie sie stehen lassen. Die Laufwege jedoch fallen angenehm kurz aus.

Die Grafik setzt auf eine bunte Comicwelt, die durchgängig witzig und ideenreich umgesetzt wurde (alte Schwarz-Weiß-Filme zeigen natürlich nur Grautöne). In Gesprächen gibt es regelmäßig Nahaufnahmen zu sehen, die dank der Grafikengine nicht verpixeln. Fred schlüpft das gesamte Spiel über immer wieder in Verkleidungen, aber erstaunlich selten um Rätsel zu lösen.
Die Sprecher sind überdurchschnittlich gut und geben laufend witzige Kommentare ab, unterstreichen die humorvolle Note des Spiels. Ergänzend dazu wurden die Dialoge gut übersetzt und der Humor auf die deutschen Spieler zugeschnitten. Etwas eigenartig wirkt es, dass einige Sätze sehr aggressiv gesprochen werden. Wer den Comic gelesen hat, weiß warum. Im Spiel wirkt es dennoch etwas deplatziert. Die Hintergrundmusik ist abwechslungsreich und stimmig eingespielt, macht den Ton rund.

Der Schwierigkeitsgrad fällt moderat bis leicht aus. Bei den meisten Denksportaufgaben ist es kniffliger herauszufinden, welcher Agent das Rätsel löst, beziehungsweise wo der rote Faden verläuft; manchmal ist es auch nur eine Frage der Wegfindung. Die Gespräche bieten so manchen Hinweis, also ist Zuhören angesagt. Wenn beispielsweise Billy The Kid nach seiner Befreiung erzählt, später noch die Bank überfallen zu wollen, dann könnte man das doch auch selbst in die Hand nehmen. Mit ein wenig um die Ecke denken, werden auch weniger logische Rätsel geknackt, wie die Idee mit dem "Waschbenzin" und der Goldfarbe. Gelungen sind Einfälle, wie beispielsweise das Stehlen der Hausnummer vom Haus Nr. 13 in der Elmstreet, die aus einem normalen Freitag einen Freitag den 13 macht.

Fazit

Das Einzige, was man dem Spiel ankreiden kann, ist die etwas kurz geratene Spielzeit. Alles in allem dürfen Knobelfreunde bedenkenlos zugreifen.
Thomas Maiwald

Wertung in Prozent: 75

Clever & Smart A Movie Adventure
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