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Paradise - Test

Das Spiel
Genre: Adventure
Entwickler: White Birds Productions
Verlag: dtp
System:
VÖ: 27.07.2006
USK: 0, freigegeben für Alle
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Systemvoraussetzungen: Windows 98SE/ME/2000/XP, Pentium III 800 MHz, 256 MB RAM, Geforce 2/Radeon 7000, 64 MB Grafikkarte (DirectX 9.0c kompatibel), DirectX 9.0c kompatible Soundkarte, 2 GB freier Festplattenspeicher

Ein Land irgendwo in Afrika. König Rodon, einst ein gefeierter und gerechter König ist alt, müde und mürrisch geworden. Seine Untertanen leiden unter ihm und die Rebellen haben die Revolution ausgerufen. Doch noch glaubt Rodon an einen letzten Trumpf: Seine Tochter Malkia soll dem Volk den Glauben an die Herrscherdynastie zurückgeben. Doch Malkia hat das Land vor zehn Jahren verlassen und auf dem Rückflug wird das Flugzeug abgeschossen. Sie überlebt das Unglück zwar, kann sich aber an nichts mehr erinnern, weil sie ihr Gedächtnis verlor.

So beginnt das Adventure damit, die Heldin an die Hand zu nehmen und ihr zu helfen, herauszufinden, wer sie ist und was sie eigentlich vor hatte. Im ersten Kapitel lenkt der Spieler Ann Smith, wie sich Malkia nun nennt, durch den Palast eines Prinzen im fiktiven Mauranien. Ann muss einen Weg finden, den Palast zu verlassen. Das geschieht auf dem klassischen Weg. Alles untersuchen, alles ansehen, alles einstecken und alles ausprobieren. Später geht es tiefer ins Landesinnere und zu guter Letzt natürlich in die Festung von König Rodon.

Die Hintergrundgrafik ist schön gestaltet, um nicht zu sagen der Höhepunkt von Paradise. Benoit Sokal hat sich wieder einmal ausgetobt. Schade ist nur, dass die Hintergründe trotz kleiner Bewegungen statisch und leblos wirken. Dass das Spiel im Jahr 2006 nur eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln bietet ist sehr ärgerlich. Besitzer eines hochauflösenden Flachbildschirms haben die Wahl das Bild auf volle Größe skalieren zu lassen, was zu einem matschigen Ergebnis führt, oder wie in einem Guckkasten mit dickem Trauerrand zu spielen. Ebenfalls nicht schön gelöst: Die 3D-Figuren wirken vor den Hintergründen teils wie ausgebleicht, da sie fallweise mehrere Stufen heller sind als die Umgebung. Schade auch, dass Kapiteltafeln fehlen und die Spielabschnitte einfach ineinander übergehen. Die ausgefallenen Cursors sind eine Geschmacksfrage, denn sie wirken sehr mechanisch - und wollen nicht so recht zu der organischen Umgebung passen. Dass die animierte Version mit Verzögerung arbeitet, macht sie unbrauchbar, denn wer will schon im Schneckentempo den Bildschirm absuchen, weil der animierte Cursor mit Verzögerung arbeitet? Hingegen wirklich schön anzusehen sind die Zwischensequenzen. Mit ihnen kommen Leben und Bewegung ins Spiel.

Die Heldin steuert der Spieler per Point and Click. Eigentlich eine feine Sache, würde Paradise mitziehen. Doch an einigen Stellen bewegt sich Ann nur schwer von der Stelle, oder läuft bei einem Doppelklick, der sie zum Rennen animieren soll, in die entgegengesetzte Richtung. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, werden die Ausgänge eines Bildes nicht angezeigt, sondern fallweise extra versteckt. Unnötiges Suchen ist die Folge. Misslungen ist die Idee, dass Sie zeitweilig den Leoparden steuern können. Zum einen funktioniert die Steuerung nur schlecht. Zum anderen ergeben die Szenen keinen rechten Sinn und sind optional. 

Paradise
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Paradise
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