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King's Quest 8 Die Maske der Ewigkeit - Test

Das Spiel
Genre: Action-Adventure
Entwickler: -
Verlag: Sierra
System:
VÖ: 4. Quartal 1998
USK: 12, freigegeben ab zwölf Jahren
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Systemvoraussetzungen: Windows 95/98, Pentium 166, 32 MB RAM, 4xCD-ROM-Laufwerk, Grafikkarte 16Bit Farbtiefe, 16Bit Soundkarte, DirectX 7.0a oder höher

In sieben Levels sucht der Held Connor nach vier Teilen der Maske der Ewigkeit, die die Ordnung der Welt repräsentiert. Einer der Wächter der Maske der Ewigkeit hat die Maske in fünf Teile zerschlagen, um die Macht an sich zu reißen. Über die Spielwelt zieht ein magischer Sturm und danach fällt sie ins Dunkel. Alle Bewohner aus Daventry finden sich gefangen in Stein wieder mit Ausnahme von Connor, dem ein Teil der Maske zufiel. Jetzt ist es an ihm die restlichen vier Teile der Maske zu suchen und die Maskenteile wieder zu einem Ganzen zusammenzufügen.
Seine Reise beginnt im (jetzt) finsteren Daventry, führt ihn durch die Dimension des Todes, durch einen Sumpf, das Reiche der Gnome (unter Tage), ein unfruchtbares Gebiet voller Lava, das gefrorene Reich bis hin ins Reich der Sonne, wo er seine Mission vollendet.

King's Quest 8 - Die Maske der Ewigkeit unterstützt 3D-Grafikkarten läuft aber auch ohne. In allen Reichen kann Connor sich frei bewegen und seine Umgebung in 360-Grad-Sicht erkunden. Weit reicht seine Sicht meistens nicht, denn entweder versperrt die Dunkelheit die Weitsicht oder Berge, Felsen und Wände. Das hat stellenweise ein wenig den Eindruck, als mute das Spiel der Grafikkarte möglichst wenig zu. Dennoch finde ich die Ausgestaltung der Levels insgesamt stimmig. Jedes Level bringt seine eigene Hintergrundmusik mit, die selten nervt. Die Sprecher wirken professionell - mich störte nur etwas, das wenige Stimmen viele Rollen sprechen, was bei genauem Hinhören auffällt.

Gesteuert wird das Spiel recht bequem mit den Pfeiltasten und der Maus gleichzeitig. Connor ist dabei stets im Bild zu sehen. Sein Gang ist schwerfällig, wie der eines Mannes, auf dem eine Bürde lastet. Die Stiefel stapfen geräuschvoll über das Land. Dass die Steuerung nur mit leichter Verzögerung reagiert nervt anfangs, auf Dauer gewöhnt man sich daran.
In manchen Abschnitten treten die Monster gleich in Scharen auf - was wohl nicht jedermanns Geschmack treffen dürfte, denn an den Kämpfen kommen auch friedliebende Spieler, die sich gerne rein den Rätseln widmen würden, nicht vorbei.
Positiv sei dazu erwähnt, dass der Spieler den Schwierigkeitsgrad für Kämpfe in drei Stufen wählen kann. Insgesamt ist der Titel, zum derzeitigen Preis, sein Geld wirklich wert und bietet gute Unterhaltung.

Die Rätsel sind lösbar, manchmal läuft sich Connor allerdings die "Hacken ab" und es ist etwas ermüdend zum wiederholten Male die Gänge und Wege abzulaufen. Wer sich hingegen sehr gut konzentriert und jeden Flecken genauestens untersucht, spart sich manchen Weg im Spiel.

Am oberen sowie am unteren Bildschirmrand bietet das Spiel Inventarleisten, in denen Connor seine Funde ablegt. Unten die Heiltränke und Zaubermittelchen, oben die Fundstücke, die im Spiel eingesetzt werden können. Kombinieren von Fundstücken ist nicht angesagt, und die Kopfnüsse werden meist ohne langwieriges Knobeln geknackt. Bei den vielen Hinweisen im Spiel ist die Zuhilfenahme von Papier und Bleistift anzuraten - es sei denn, man hat das sprichwörtliche Elefantengedächtnis.

Fazit

Die Frage, was am Ende aus dem Helden wird, bleibt leider unbeantwortet. Aber alles in allem macht es Laune, Connor durch die verschiedenen Welten zu leiten.
Thomas Maiwald

Wertung in Prozent: 80

King's Quest 8 Die Maske der Ewigkeit



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