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Fluch der Karibik - Test

Das Spiel
Genre: Action-Adventure
Entwickler: Akella
Verlag: UBISOFT
System:
VÖ: 28.08.2003
USK: 6, freigegeben ab sechs Jahren
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Systemvoraussetzungen: Windows 98/ME/XP/2000, Prozessor: 800 MHz Pentium III, 8fach CD-ROM-Laufwerk, DirectX 8.1Videokarte mit 32 MB Video-RAM, 800 x 600 Bildschirmauflösung mit mindestens 16-Bit-Farbtiefe, Soundkarte DirectX 8.1 kompatibel, 1,5 GB freier Festplattenspeicher, Tastatur, Maus.

Abenteuer ahoi! Als Kapitän Nathaniel Hawk kannst Du das Meer durchkreuzen, Handel treiben, Aufgaben lösen und feindliche Schiffe in den Grund bohren. Mit dem gleichnamigen Kinofilm hat das Spiel nur wenig gemein. Johnny Depp oder Orlando Bloom begegnest du als Spieler nicht. Dafür taucht die Black Pearl auf, gegen die der Endkampf geschlagen werden muss. Wie im Film sind die Skelettpiraten der Black Pearl auf der Suche nach einem Goldschatz, der sie zu ihrem untoten Dasein zwingt.

Das Spiel beginnt mit einem erfreulich kurzen Tutorial, das die grundlegendsten Fähigkeiten vermittelt: Inventar aufrufen und nutzen, Waffe ziehen - und fechten lernen (nicht nur Säbelrasseln), Handel treiben, Mannschaft anheuern, das Schiff reparieren lassen. Danach geht der erste Offizier von Bord und man ist auf sich allein gestellt. Schon bald wünscht man sich besser ins Spiel eingeführt worden zu sein, denn als frischgebackener Kapitän muss man einige Kniffe und Winkelzüge beherrschen. Hat man sich dann ins Spiel eingearbeitet, entpuppt sich das Game als Abenteuer "light".

"Fluch der Karibik" wurde augenscheinlich für die Konsole konzipiert und auf den PC portiert. Als Spieler muss man deshalb in vielen Hinsichten eine eingeschränkte Bandbreite in Kauf nehmen und sich mit einer Steuerung auseinandersetzen, die den Namen "Fluch der Karibik" verdient: Sie ist zu Land und zu Wasser ist grundsätzlich verschieden. Menüs und Befehle sind nur ungenügend von Konsole zu PC portiert worden und brauchen mehr Klicks als unbedingt notwendig. Beim Wechsel von Land zu Wasser ist stets ein Umgreifen von Maus zu Tastatur und wieder zurück zur Maus notwendig.
Kämpfe spielen sich so (Standardbelegung): Waffe ziehen mit "E", blocken mit "Strg", angreifen mit "Leertaste", Pistole abschießen mit "Q", ausweichen mit "Z", Heiltränke einnehmen mit "2 x Enter", nach vorne gehen mit linker Maustaste, nach hinten gehen mit rechter Maustaste. Wer im Eifer des Kampfgefechts die falsche Taste drückt, beißt schnell ins Gras. Dazu birgt das Spiel unnötige Stolperstellen: Die Schatzhöhle wird manuell betreten und automatisch verlassen. Das hat zur Folge, dass ich im Kampf einen Schritt zu viel nach hinten ausweiche und plötzlich vor der Höhle stehe. Der Rest der Spielsteuerung gestaltet sich analog.
Ärgerlich ist zudem, dass das Spiel den großen Arbeitsspeicher des PC nicht ausschöpft. Alle Naselang muss die Umgebung manuell gewechselt werden. Selbst die Forts teilen sich in mehrere Viertel auf; das Innere jeden Hauses ist zum Betreten extra zu laden.

Die hauptsächlichen Aufgaben sind Handel, Piraterie und das Lösen von Missionen. Die Hauptmission muss gelöst werden, Nebenmissionen können gelöst werden. Die grundsätzliche Handlung, also der rote Faden, ist ein alter Inkaschatz, den natürlich nicht nur einer besitzen möchte. Viele kleine Missionen ergeben zusammengesetzt eine große Mission, die sich linear aufbaut. Die einzelnen Schritte können nach eigenem Gusto gelöst werden, es gibt keine zeitliche Beschränkung. Wer also erst einmal Handel treiben möchte und die Welt erkunden, ein größeres Schiff kaufen oder bessere Kanonen einbauen lassen, hat alle Zeit der Welt. Also warum nicht entführte Personen aus der Hand von Piraten retten und nebenbei ein Handelsschiff sicher in den nächsten Hafen geleiten?

Gespielt wird aus der Sicht der dritten Person. In der Regel blickt man Nathaniel über die Schulter. Es ist möglich in die Egoperspektive umzuschalten, doch das macht außer bei Seeschlachten wenig Sinn. In der Egoperspektive an Land schwankt das Bild unablässig und löst den Eindruck von Betrunkenheit aus. Zudem wird Nathaniel nach jedem Umgebungswechsel automatisch eingeblendet sowie in der Nähe von Türen. Gewöhnungsbedürftig sind die Automatismen. Beim Lösen einer Mission wird die Spielfigur automatisch an andere Orte versetzt. Sieht das Spiel ein Gespräch vor, laufen die Spielfiguren automatisch aufeinander zu.

Fluch der Karibik



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