Games

CSI Crime Scene Investigation - Test

Das Spiel
Genre: Adventure
Entwickler: -
Verlag: UBISOFT
System:
VÖ: 13.05.2003
USK: 12, freigegeben ab zwölf Jahren
Hier klicken und kaufen bei Amazon.de

Systemvoraussetzungen: Windows 98/ME/2000/XP, Pentium II 300 MHz / AMD K6-III 450, 128 MB RAM (256 für Windows 2000/XP), Grafikkarte: DirectX 8.1 kompatibel, DirectX 8.1 oder höher, 4fach CD-ROM, Soundkarte: DirectX 8.1 kompatibel, Festplattenspeicher: 517 MB.

Die Polizei braucht Verstärkung, deshalb schlüpft der Spieler in die Rolle eines Trainees. Gemeinsam mit Gil Grissom geht es an den ersten Tatort. Eine junge Frau wurde in einem dubiosen Hotel ermordet aufgefunden. Durch genaue Untersuchung des Tatorts, Befragung der Zeugen und der Analyse der Indizien und Spuren im Labor gilt es die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Der erste von fünf Fällen ist die Einführung ins Spiel. Der Spieler wird mit den Instrumenten zur Untersuchung vertraut gemacht. Anschließend geht es mit Fingerabdruck-Pinsel, Tinkturen, Gummihandschuhen etc. an die Arbeit. An allen Tatorten kann er sich Hilfe bei einem erfahrenen Kollegen oder einer erfahrenen Kollegin holen. Das dürfte aber kaum der Fall sein, denn die Spuren sind leicht zu finden.
Setzt man bei der Spurensuche das falsche Instrument zur Untersuchung ein, weisen die Kollegen darauf hin. Ein Großteil der gefundenen Beweisstücke oder Indizien wird im Labor von einem Kollegen untersucht; zum Teil legt der Spieler selbst Hand an und fahndet im PC nach Akten oder vergleicht Fingerabdrücke. Auch das Mikroskop hilft bei der Spurensuche.

Je nach Fall sind verschiedene Orte freigeschaltet, zu denen der Spieler per Registerreiter wechselt. Die Mordkommission und das Labor stehen immer zur Verfügung, das Leichenschauhaus nur fallweise. Am unteren Rand des Bildschirms findet sich das Inventar in Form von Registerkarten. Per Mausklick wird geblättert. Hier bewahrt der Spieler Beweismittel und Fundstücke auf oder wechselt die Orte. Neben dem Inventar-Register steht jeweils die Akte zum Mordfall bereit, in die neue Erkenntnisse und Fakten automatisch eingetragen werden. Zur Beweisaufnahme zählt natürlich auch das Verhören von Zeugen.
Sind alle Beweise gefunden worden und alle Details zusammengetragen, folgt die Bewertung durch Gil Grissom. Maximal sind 100 Prozent zu erreichen, die Bonusmaterial freischalten. Der Spieler darf sich Zeichnungen zum gelösten Fall ansehen - maximal 10.

Die Steuerung des Spiels erfolgt komplett per Maus. Der Mauszeiger nimmt verschiedene Farben an oder die Gestalt des Untersuchungs-Instruments (Pinzette, Gummihandschuh oder Sprühflasche). Aus der Ego-Perspektive betrachtet der Spieler die Tatorte. In Räumen dreht er sich um einen Fixpunkt und springt an den nächsten Punkt, von dem aus es wieder eine 360-Grad-Ansicht gibt. In einigen Räumen wie dem Leichenschauhaus, dem Verhör-Zimmer oder dem Labor ist die Perspektive fix und kann nicht verändert werden.

Das Spiel zeigt fast durchgängig ein verrauschtes Bild. Beim Drehen verzerrt sich die Perspektive leicht, mit ihr auch Menschen. Die Animation der Personen wirkt wenig lebensecht. In der Regel stehen oder sitzen Sie stets am selben Punkt. Die Ermittler fahnden, während die Verdächtigen stehen oder sitzen und Antworten geben.
Die Dialoge wurden nicht übersetzt, laufen in Englisch. Die Untertitel sind deutsch sowie die Beschriftung der Gegenstände, das Inventar und das Menü. Eine freie Speicherfunktion gibt es nicht, das Spiel speichert automatisch beim Verlassen. Alle Fälle werden in die eigene Akte eingetragen, wer möchte, kann einen Fall wiederholen, um eine bessere Wertung zu erreichen.

Fazit

"CSI: Crime Scene Investigation" hält sich im grundlegenden Ablauf eng an die TV-Serie. Die Fälle erfordern eine genaue Untersuchung der Tatorte und ein Kombinieren der Fakten. Videos unterbrechen den Spielablauf und verdeutlichen den Tathergang.
Die Untersuchung der Tatorte ist keine wirkliche Herausforderung, weil der Cursor sehr deutlich anzeigt, wo der Spieler etwas untersuchen kann. Nutzt man die falsche Technik oder das falsche Instrument, weisen die Kollegen darauf hin. Die Anzahl der Spuren und Indizien, die es zu finden gilt, ist sehr überschaubar.
Das flaue, verrauschte Bild lässt keine Lebendigkeit aufkommen. An den Tatorten können nur fixe Punkte angesprungen werden - ein echtes Herumstöbern entfällt. Insgesamt drückt der einfache Schwierigkeitsgrad mit den nahezu statischen Hintergründen die Lust am Stöbern und Entdecken. Erfahrene Spieler werden die Fälle in 30 bis 45 Minuten knacken; Anfänger wahrscheinlich innerhalb einer Stunde. Somit fällt die Spielzeit von ca. 5 Stunden sehr knapp aus.
Thomas Maiwald

Wertung in Prozent: 50

CSI: Crime Scene Investigation



Der Themenkreis:
CSI Crime Scene Investigation - Lösung 2
CSI Crime Scene Investigation - Lösung 1
CSI Crime Scene Investigation - Test

Seiten (0):

Name Gast-Kommentar
Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

 
Gast-Kommentar schreiben
Name:
eMail*:
Überschrift:
Text:

» Smilies
Visuelle Bestätigung: =>
*nur intern - wird nicht veröffentlicht

Anzeige
Einkaufen bei Amazon.de

Copyright Texte, Bilder, Clipart: 2001 - 2015 Filmhai.de oder Lizenzgeber, falls angegeben
Impressum Datenschutz