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Bioscopia - Test (... und Biologie wird zum Abenteuer)

Das Spiel
Genre: Adventure
Entwickler: -
Verlag: Heureka Klett
System:
VÖ: 3. Quartal 2001
USK:
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Systemvoraussetzungen: Pentium II 233 Mhz, WIN98/NT/ME/2000, 64 MB RAM, 120 MB frei auf der Festplatte, 8x CDROM-Laufwerk, Soundkarte, Quicktime 4 (mitgeliefert)

Per bekannter "Point and click"-Steuerung navigieren Sie sehr einfach durch "Bioscopia", der Cursor zeigt die jeweils möglichen Aktionen anhand verschiedener Zustände an. Die Übergangseffekte zwischen den einzelnen Bildern können Sie abschalten.
Ihre Aufgabe: Befreien Sie eine junge Forscherin die beim Besuch von Bioscopia in dem Komplex eingeschlossen wurde. Zwischen der jungen Frau und Ihnen gibt es keine Kommunikation. Sie bekommen zwar einige E-Mails im Spielverlauf, doch fehlt die Antwortmöglichkeit. Solide Grundkenntnisse der Biologie sind keine Voraussetzung, denn alle benötigten Informationen können Sie im gesamten Spiel am Zentralcomputer "Big Brain" abrufen.

Die Hintergründe und Grafiken des Spieles sind sehr fantasievoll und schön gestaltet. Der Metall-Rost-Schick verleiht dem Spiel eine ganz eigene futuristische Note. Durchgängig sind dabei Motive und Formen aus der Biologie in die organische Gestaltung von Maschinen und Gebäuden eingeflossen. Dabei erzeugt die Dominanz von Metall mehr ein physikalisches Flair denn ein biologisch organisches. Und das fehlt mir besonders bei Innenräumen. Ich hätte lebendiges Material erwartet (Pflanzen, Blätter, kleine Bäume und Äste), stattdessen erwartet den Spieler "totes Material" wie Metall und Glas.
Als Fundstücke dienen neben klassischen Elementen Enzyme, Teile der DNA sowie X- und Y-Schlüssel.
Biologische Funktionen ahmen die Maschinen nicht nach. Die braune Flüssigkeit, die Sie in die metallene Niere schütten, kommt ebenso ekelig und braun unten wieder heraus. Schade. Es hätte schön ins Bild gepasst, wenn die mechanische Niere filterte.

Bioscopia steuern Sie aus der Egoperspektive. Sie schauen sich direkt um, eine Spielfigur gibt es nicht. Bis auf einige Skelette werden Sie keinem Menschen begegnen.
Da das Spiel keine Erklärungen für das, was der Spieler sieht, abgibt, bleibt das Spiel aus sprachlicher Sicht stumm. Hintergrundgeräusche und Spezialeffekte lassen sich gemeinsam in der Lautstärke regeln. Ich persönlich fand die Geräusche und Hintergrundgeräusche relativ eintönig und anstrengend.
Beschreibungen für die Maschinen und Apparaturen, die im Spiel auftauchen, bleibt das Spiel schuldig. Nur die gefundenen Gegenstände werden erläutert, nachdem sie im Inventar abgelegt wurden. Etwas eigenwillig: Die Fundstücke werden aus dem eigentlichen Spiel-Bildschirm herausgezogen und im Inventar angesiedelt, das unter dem Spiel-Bildschirm Platz findet.

Bioscopia ... und Biologie wird zum Abenteuer
Bioscopia ... und Biologie wird zum Abenteuer
Bioscopia ... und Biologie wird zum Abenteuer
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