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Ankh - Kampf der Götter - Test

Das Spiel
Genre: Adventure
Entwickler: Deck 13
Verlag: bhv
System:
VÖ: 19.11.2007
USK: 0, freigegeben für Alle
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Systemvoraussetzungen: Minimal: Microsoft Windows XP, Vista. Pentium IV 2 GHz / Athlon 2, 4 GHz, 512 MB RAM, DirectX 9.oc-kompatible Grafikkarte mit 128 MB RAM (MX-Serie und XGI Volari werden nicht unterstüzt), 1 GB freier Festplattenspeicher.
Empfohlen: Microsoft Windows XP, Vista. Intel- / AMD-CPU 3,0 GHz, 1 GB RAM, DirectX 9.oc-kompatible Grafikkarte mit 128 MB RAM (MX-Serie und XGI Volari werden nicht unterstüzt), 1 GB freier Festplattenspeicher.

Sollten Sie beim Stichwort Ägypten nur an Pyramiden und Kamele denken, dann kennen Sie den jungen Ägypter Assil noch nicht, der zum dritten Mal ungewollt zum Abenteurer wird und nach wie vor der Träger und Hüter des Ankh ist. Und das Ankh, das Zeichen für Leben, macht seinem Namen im dritten Teil der Serie alle Ehre, denn es erwacht zum Leben und gibt ungefragt seine Kommentare ab.

Eigentlich hatten sich Assil und seine Freundin Thara auf ein beschauliches Leben eingerichtet. Doch der Kampf der Götter, der alle tausend Jahre stattfindet, muss von Horus gewonnen werden. Ansonsten würde der finstere Seth die Macht über Ägypten erlangen. Nur kann ein Gott, der in ein Ankh verbannt wurde, schlecht bei einem Wettbewerb antreten, weshalb Assil und Thara einspringen müssen. Die würden noch ganz andere Prüfungen bestehen, wenn sie nur endlich das vorlaute Ankh los würden.

In einfacher Point & Click-Steuerung steuert der Spieler Assil aus der Sicht der dritten Person. Nicht ganz gelungen sind dabei die Kameraeinstellungen, die die Spielfigur gerne mal an ungünstige Stellen laufen lassen. Auch vermisste ich einen gewissen Bedienluxus. Wenngleich die einzelnen Kapitel sich jeweils auf wenige Lokalitäten begrenzen, ist für Assil viel Beinarbeit von Nöten; für den Spieler also viel Geklicke. Eine Übersichtskarte, mit der man schnell von Ort zu Ort springt, hätte hier Wunder gewirkt. Ebenso wären Schwarzblenden eine feine Sache gewesen. Die Animation wie Thara im überfluteten Badezimmer ins Wasser springt ist zwar schön gemacht. Doch leider wird sie bei jedem Durchqueren des Raumes erneut abgespult. Ebenso klettern die Figuren zwar wieselflink am Rankgitter - doch es wäre ausreichend diese Aktion nur einmal darzustellen.

Etwas eigenartig finde ich den Umstand, dass die Figuren ihre Inventare ungesehen tauschen und Gegenstände die Bezeichnung wechseln: Der Truthahn ist beispielsweise nach Tharas Worten abwechselnd Truthahn und Ente. Und nicht zuletzt besteht zwischen Requisitenkammer und Asservatenkammer ein "gewisser" Unterschied. Gut gemeint, aber leider nicht ganz ausgereift ist die Anzeige der Hotspots. Auf Wunsch zeigt das Spiel nach Druck der Taste X alle klickbaren Stellen des Bildschirms an. Allerdings liegen diese teils so dicht beieinander, dass es fast zwangsläufig zu Fehlklicks kommt. Das Inventar erscheint am oberen Bildschirmrand, kann auf Wunsch ausgeblendet werden und ist sehr übersichtlich - wie von der Spielereihe gewohnt.

Ankh - Kampf der Götter
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