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Kinofilm
Eclipse - Biss zum Abendrot - KritikErneut steht Bella Swan vor der schwierigen Frage: Liebe oder Freundschaft? Während sie meint, ihrem Freund Edward das Ja-Wort geben zu wollen, ziehen am Horizont finstere Gewitterwolken auf ... und dann fordert Bellas Jugendfreund Jacob seine älteren Rechte ein ... Zum dritten Mal lässt Bella Swan (Kristen Stewart) den Zuschauer an ihrem Seelen- und Liebesleben teilhaben. Und noch immer ist die Liebe Thema Nummer eins im Leben der jungen Frau. Und wie aus "Biss zum Morgengrauen" und "Biss zur Mittagsstunde" bekannt, ist Bellas Freund, der Vampir Edward" nicht bereit dazu, Bella in den Stand einer ebenbürtigen Partnerin zu erheben. Die Gründe dafür leuchten mir auch beim dritten Mal nicht ein. Weiterhin geht es nach wie vor nicht um das Thema Vampirismus im klassischen Sinn, sondern der Vampirismus dient als Platzhalter. Teils für eine kaum nachvollziehbare Prüderie. So will Edward mit dem Sex bis nach der Hochzeit warten - selbst als Bella selbst es nicht mehr erwarten kann und die Initiative ergreift. Des Weiteren verkörpert der Clan, mit dem Edward lebt, auch Bildung, Kultur und Werte. Wobei die einzelnen Clan-Mitglieder eigenartige erstarrte Kunstfiguren sind. Kein großes Wunder also, dass Bella Zweifel kommen, ob sie nicht vielleicht doch lieber auf ihre Gefühle für Jacob hört, der einem Clan von Eingeborenen entstammt, die sich in Wölfe verwandeln können und für Naturverbundenheit aber auch für Rückschrittlichkeit stehen. Filmkritik Ecplipse - Biss zum AbendrotVor rund acht Monaten hatte ich den letzten Teil der Saga gesehen und jetzt damit gerechnet, dass Bellas Leben schon weiter vorangeschritten wäre, als es ist. Zum dritten Mal geht es um die Frage, ob Bella und Edward einander nun kriegen oder nicht. Diese Frage ist zwar ganz nett umgesetzt, weil Bella sich unter anderem zwischen Kultur und Fortschritt oder Naturverbundenheit und Rückschritt entscheiden muss, aber irgendwie wird mir zu sehr und zu oft um den heißen Brei herumgeredet. Dass die Dialoge selten tiefer gehen als Comic-Sprechblasen spricht ebenfalls nicht für den Film. Weiterhin misslungen ist der Versuch, etwas Erotik in die Geschichte zu bringen, indem Taylor Lautner fast nur noch halb nackt auftritt. Selbst ein Schneesturm kann ihn nicht dazu zwingen, zu verdecken, was er sich im Bodybuilding Studio antrainiert hat. Seine Muskeln können allerdings nicht darüber hinwegtrösten, dass er im gesamten Film nur einen einzigen Gesichtsausdruck aufbietet. Wertung: 40 % Seiten (0):
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